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Europa / Bildungspolitik

EU-Kommission mahnt weitere Reformen in der allgemeinen und beruflichen Bildung an

Im Rahmen der Strategie 2020 fordert die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten zu weiteren Anstrengungen in der allgemeinen und beruflichen Bildung auf. Dies betrifft vor allem die Senkung der Schulabbrecherquote und die Steigerung von Hochschul- oder vergleichbaren Abschlüssen sowie Strategien der Qualität in der Hochschulbildung.

Empfehlung für Deutschland

Die Kommission empfiehlt Deutschland, mehr Maßnahmen zu ergreifen, um das Bildungsniveau benachteiligter Bevölkerungsgruppen anzuheben und die Chancengleichheit im Bildungssystem sicherzustellen. Grundsätzlich wird auch die im internationalen Vergleich eher niedrige Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher in Deutschland und eine stärkere Förderung der Erwachsenenbildung thematisiert.

Hintergrund:

Die Strategie „Europa 2020“ ist die seit 2010 geltende Strategie der Europäischen Union für Beschäftigung und intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Die jetzt erschienenen Empfehlungen der EU-Kommission sind Teil der regelmäßigen Fortschrittsüberwachung und basieren u.a. auf dem Jahreswachstumsbericht der Kommission sowie den Stabilitäts- und Konvergenzprogrammen und Nationalen Reformprogrammen der Mitgliedstaaten.

Quelle: Bildung für Europa, Nationale Agentur beim BiBB vom 26.06.2012