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EU-Jugendkonferenz empfiehlt Wahlrecht ab 16 und ein unabhängiges Jugendprogramm

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Bild: © vaso - Fotolia.com

Die EU-Jugendkonferenz der dänischen Ratspräsidentschaft ging am 21. März in Sorø mit einer Reihe von gemeinsamen Empfehlungen von Jugenddelegierten und Generaldirektoren für die Jugendpolitik der EU-Mitgliedstaaten zu Ende.

Die Empfehlungen sind das Ergebnis von Workshops und Diskussionen auf der dreitägigen Konferenz und konzentrieren sich auf die Beteiligung von Jugendlichen am demokratischen Leben. Die ist auch das übergreifende Thema des laufenden Zyklus des Strukturierten Dialogs der EU mit der Jugend.

Schwerpunkt der Vorschläge ist eine Aufforderung an die Mitgliedstaaten, Initiativen zur Herabsetzung des Wahlalters auf 16, sowie Erleichterung der Stimmabgabe durch Bildung und Vereinfachung der Abstimmungsverfahren zu ergreifen. Ein unabhängiges Programm für die Jugend mit einer eigenen Haushaltslinie wird ebenso empfohlen, um die volle Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft zu fördern.

Ein zentrales Thema der Empfehlungen ist die Bedeutung einer engen Einbeziehung der Jugendorganisationen und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse. Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Jugendverbände zu unterstützen und strategischen Partnerschaften mit ihnen zu bilden. Nicht-formale Bildung durch die Jugendverbände sei notwendig für die Entwicklung der Kompetenzen junger Menschen, heißt es in einer Pressemeldung des Europäischen Jugendforums, der Dachorganisation der europäischen Jugendverbände. Die Empfehlungen werden in die Vorbereitung der Ratsentschliessungen im Mai einfließen.

Die gemeinsamen Empfehlungen der EU-Jugendkonferenz der dänischen Ratspräsidentschaft finden Sie hier: http://www.youthforum.org/images/stories/Documents/Joint_recommendations_EU_YOUTH_CONFERENCE_SORO_20_March.pdf

Quelle: Europäisches Jugendforum

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