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EU-Gipfel: Barroso will verstärkt Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat beim gestrigen (Montag) informellen EU-Gipfel einen "Pakt für mehr Beschäftigung und Wirtschaftswachstum" gefordert.

Nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung insbesondere für Jugendliche stehen dabei im Fokus. "Um der Jugendarbeitslosigkeit zu begegnen,  wird  jedes Mitgliedsland einen Nationalen Arbeitsplan entwickeln. In dessen Zentrum soll ein Jugendförderungsgesetz stehen, das alle jungen Menschen entweder in Beschäftigung, in Fortbildung oder in Ausbildung innerhalb von vier Monaten nach Schulabschluss bringt. Die Kommission wird Unterstützungsteams für die acht Mitgliedstaaten mit überdurchschnittlich hoher Jugendarbeitslosenrate einrichten." Um dort das Arbeitsangebot für Jugendliche zu erhöhen, will die Kommission ungenutzte Strukturfondsmittel nutzen.

Ein weiteres Augenmerk galt dem Binnenmarkt sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bis 2015 müsse der Digitale Binnenmarkt  funktionieren. Ebenso müssten KMU einen besseren Zugang zum Binnenmarkt und zu Finanzen erhalten, so Barroso weiter.

Mit Blick auf den Fiskalpakt begrüßte Barroso die schnelle Einigung. "Ich freue mich darüber, dass wir so schnell zu einer Einigung über den Fiskalpakt gekommen sind. Die Kommission hat erfolgreich einige Prinzipien verteidigt. Es wurden keine neuen Institutionen geschaffen, die Kommission spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Vertrags von Lissabon und der Gemeinschaftsmethode,"   unterstrich der Kommissionspräsident.

Das vollständige englische Statement erhalten Sie hier.

Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 31.01.2012