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Sozialpolitik / Europa

Diskussion zu guten Sozialleistungssystemen in Europa

U. Zimmermann, B. Schlüter, M. Löher und T. Walter
Bild: Deutscher Verein v.l.n.r.: U. Zimmermann, B. Schlüter, M. Löher und T. Walter

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. tauscht sich mit Herrn Prof. Dr. Schlüter aus dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) über Sozialleistungssysteme in Europa aus.

In einem Fachgespräch am 14. April 2015 tauschten sich Vertreter/-innen der Freien Wohlfahrtspflege, der Kommunen und von Landesministerien sowie Expert-/innen aus dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. über Sozialleistungssysteme in Europa aus. Unter dem Titel "Erfolgsfaktoren aus deutscher Perspektive" diskutierten die Mitglieder des Deutschen Vereins mit Prof. Dr. Bernd Schlüter, Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), über Themen wie Existenzsicherung, soziale Inklusion, Zugang und Finanzierung sozialer Dienstleistungen sowie die rechtliche Stellung der Leistungsempfänger/innen und der sozialen Dienste.

Hintergrund ist, dass Herr Prof. Dr. Schlüter derzeit als Berichterstatter eine Initiativstellungnahme "Gute Sozialleistungssystemen in Europa" erarbeitet, die im Herbst im EWSA verabschiedet werden soll. Die Stellungnahme soll die sozialpolitischen Ziele der Europäischen Union stärken und die Verständigung über allgemeine Mindestanforderungen befördern. "Mit dem offenen Austausch haben die Mitglieder des Deutschen Verein bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die Gelegenheit, ihre Expertise aus der deutschen Praxis in den europäischen Prozess einzubringen", so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., bei der Begrüßung der Teilnehmenden.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 14.04.2015