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Jugendaustausch

DFJW vergibt neue Fördermittel zum europäischen Austausch – auch digital

Ein junger Mann sitzt vor einem Laptop, auf dem eine Videokonferenz mit vier Jugendlichen läuft.
Bild: Surface - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Drei Projektausschreibungen des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) ermöglichen es, die europäischen, interkulturellen und digitalen Kompetenzen der 3- bis 30-Jährigen zu stärken. Junge Menschen in Europa sollen mit bis zu 15.000 Euro für die Organisation von Projekten und digitalen Begegnungen Corona zum Trotz unterstützt werden.

Während die Gesundheitskrise die internationale Mobilität junger Menschen beeinträchtigt, schlägt das DFJW zusammen mit seinen Partnern vor, die Nutzung digitaler Formate und Werkzeuge zu verstärken, um Alternativen anzubieten und den Jugendaustausch in Europa auszubauen.

Brexit und Digitalisierung erfordern verstärkte Förderung

Das Jahr 2020 hat uns einiges gelehrt, darunter die Notwendigkeit, den Jugendaustausch fortzusetzen, um duie durch den Brexit verkleinerte Europäische Union zu stärken. Dabei sollen junge Menschen beim Erwerb von übergreifenden Kompetenzen, die sie später im Arbeitsleben nutzen können, unterstützt werden. Vor allem jene Jugendliche, denen der Zugang zu den Vorteilen der digitalen Entwicklungen erschwert ist, sollen hier mitgenommen werden.

Unterschiedlichste Projekte können gefördert werden

Die Projektaufrufe, die sich sowohl an Organisationen als auch an Einzelpersonen richten, sollten Initiativen hervorbringen, die sich an 3- bis 30-Jährige richten: Kinder, Schüler/-innen, junge Menschen in der Berufsausbildung, in der Hochschulbildung, im Arbeitsleben, arbeitssuchend oder in der Jugendarbeit tätig.

Schulprojekte, Theaterworkshops, Medientrainings oder die Produktion von Podcasts - das Spektrum der Möglichkeiten ist bewusst sehr breit gefächert, um eine große Anzahl junger Menschen zu erreichen.

Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretäre des DFJW: „Seit Beginn der Gesundheitskrise hat das DFJW seine Unterstützung angepasst, um auf die neue Realität des Austauschs zu reagieren. So ist es uns gelungen, im Jahr 2020 dank digitaler Formate mehr als 10.000 junge Menschen zu erreichen. 2021 erweitern wir unsere Projektausschreibungen und ermutigen unsere Partner, Verbände und Organisationen sowie Einzelpersonen, neue Formate für digitale Begegnungen vorzuschlagen. Unser Ziel ist es, das Treffen junger Europäer trotz der aktuellen Situation aufrechtzuerhalten und die Verbindungen zwischen unseren Zivilgesellschaften zu stärken.“

Auf den Seiten des DFJW finden sich alle Details zu den drei Projektausschreibungen sowie Beispiele für bereits geförderte Projekte.

Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk vom 04.03.2021

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