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EU-Sozialpolitik

Deutscher Verein zur „Erklärung von Porto"

Zwei Hände halten eine kleine Lichterkette
Bild: Diego - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. unterstützt die neue Ausrichtung der EU-Sozialpolitik auf Ziele in den Bereichen Armut und sozialer Ausgrenzung, Beschäftigung und Kompetenzen. Besonders wichtig ist das Kernziel, die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen bis 2030 um mindestens 15 Millionen – davon mindestens fünf Millionen Kinder – zu verringern.

In seiner Stellungnahme zum Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte und zur „Erklärung von Porto" betont der Deutsche Verein, dass im Rahmen der EU-Sozialpolitik die nationalen, regionalen und lokalen sowie die Interessen der Zivilgesellschaft breit eingebunden werden müssen. Aus seiner Sicht sollten die Mitgliedstaaten die EU-weiten Ziele in ambitionierte nationale Ziele und Initiativen umsetzen. Von besonderem Interesse ist dabei das Kernziel zur Armut und sozialer Ausgrenzung: Die Zahl der in der EU betroffenen Menschen soll bis 2030 um mindestens 15 Millionen verringert werden, davon sollen mindestens fünf Millionen Kinder sein.

Europa muss sozialer werden

„Deutschland kann und sollte hier eine Vorbildfunktion innerhalb der Europäischen Union erfüllen", stellt Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. klar. „Denn: Genauso wie eine prosperierende Wirtschaft in der EU den Menschen Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt ermöglicht, beruht dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg auf einer effektiven und effizienten Sozialpolitik."

Die Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte und zur „Erklärung von Porto" ist online einzusehen.

Quelle: Deutscher Verein e.V. vom 24.06.2021