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Europa / Qualifizierung

Datenreport: Fakten zu Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung mit Erasmus+

Person legt Füße hoch auf einem Koffer, im Hintergrund steht ein Flugzeug
Bild: © cunaplus - Fotolia.com

Die aktuelle Datenanalyse der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung macht deutlich, wie sich die Anzahl der durch Erasmus+ geförderten Projekte im Bereich Berufsbildung und das entsprechende Budget in den letzten Jahren entwickelt haben. Zugleich liefert sie die wesentlichen Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten und international mobilen Teilnehmenden.

Um im internationalen Kontext zu lernen und zu arbeiten, absolvieren immer mehr Auszubildende sowie Berufsfachschüler und -schülerinnen einen Aufenthalt in einer ausländischen Partnereinrichtung. So ergab eine von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017“ (Mobilitätsstudie 2017), dass in Deutschland inzwischen 5,3 Prozent aller Auszubildenden international mobil sind und somit schon während ihrer Erstausbildung Lern- und Arbeitserfahrungen im Ausland sammeln. Nach eigenen Hochrechnungen vom Juni 2019 liegt die Mobilitätsquote inzwischen bei 7,0 Prozent.

Zahl der Auslandsaufenthalte steigt kontinuierlich

Dabei steigt die Zahl der von Erasmus+ in der beruflichen Bildung finanzierten Auslandsaufenthalte seit Jahren kontinuierlich an. Das gilt nicht nur für die Lernenden, sondern auch für das Berufsbildungspersonal. Umso interessanter ist daher die Frage nach dem aktuellen Stand der „Mobilitätsförderung“, also der Förderung von Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung durch Erasmus+. Dieser Frage geht die vorliegende Datenanalyse nach. Sie macht deutlich, wie sich die Anzahl der geförderten Projekte und das entsprechende Budget in den letzten Jahren entwickelt haben. Zugleich liefert sie die wesentlichen Daten und Fakten zu Auslandsaufenthalten und international mobilen Teilnehmenden, wobei sie auch deren Perspektive auf den zurückliegenden Auslandsaufenthalt betrachtet. Auf diese Art ergänzt die aktuelle Publikation die Mobilitätsstudie 2017. Ihr Mehrwert besteht im eindeutigen Fokus auf Erasmus+ und der Aufbereitung von Daten und Fakten zum europäischen Bildungsprogramm, die nicht Bestandteil der 2017er-Studie waren.

Daten und Fakten von 2016 bis 2018

Die vorliegende Aufbereitung präsentiert die zur Verfügung stehenden Daten und Fakten zur Antragsrunde 2016. Sie betrachtet die Auslandsaufenthalte, die im Rahmen der Mobilitätsprojekte im Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 31. Dezember 2018 gefördert und durchgeführt wurden. Antragrunden aus den Jahren 2017 und 2018 konnten nicht einbezogen werden, da die jeweiligen Projekte noch bis Ende 2019 beziehungsweise 2020 laufen. Damit gibt die vorliegende Publikation den aktuellen Stand der Förderung im Programm Erasmus+ wieder.

Der Datenreport „Mobil in Europa mit Erasmus+“ steht auf der Webseite der NA beim BIBB zur Verfügung.

Außerdem liegen tabellarische Darstellungen der absoluten Zahlen, die in der Datenanalyse ausgewertet wurden, vor.

Quelle: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung vom 30.01.2020

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