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Brexit

Briten sollen weiter an Programmen des EU-Parlaments teilnehmen können

Ein Wegweiser – Brexit nach links, EU nach rechts – vor der Themse und dem britischen Parlament
Bild: Tumisu – Pixabay

Das Europäische Parlament hat seinen Willen bekräftigt , den Austausch mit jungen Brit(inn)en und jungen in Großbritannien lebenden EU-Bürger(inne)n auch in Zukunft aufrechtzuerhalten.

Im Februar 2019 beschloss das Europäische Parlament, seine Repräsentanz im Vereinigten Königreich, insbesondere sein Londoner Büro, aufrechtzuerhalten. Nun hat das Präsidium des Parlaments um David Sassoli vereinbart, seine Kommunikationsprogramme anzupassen. So stellt es sicher, dass Bürger/-innen des Vereinigten Königreichs, insbesondere die jüngere Generation, aber auch Millionen von EU-Bürger(inne)n, die auf den britischen Inseln leben, weiterhin an Programmen des EU-Parlaments teilnehmen können.

Multiplikator(inn)en, Jugendgruppen und Organisationen werden nach wie vor an Debatten und Veranstaltungen des Europäischen Parlaments teilnehmen können. Dazu gehört z. B. das European Youth Event (EYE), das alle zwei Jahre Tausende von jungen Europäer(inne)n in Straßburg und online zusammenbringt (an der Veranstaltung 2018 nahmen 8.000 junge Menschen teil).

Schulen aus dem Vereinigten Königreich können auch an Euroscola teilnehmen. Euroscola findet seit 1990 mehrfach jährlich im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Straßburg statt. Schüler/-innen der Sekundarstufe können in diesem Programm für einen Tag in die Rolle der Parlamentarier/-innen schlüpfen und an simulierten Debatten, Plenarsitzungen und Ausschüssen teilnehmen. Britische Schulen sollen auch am Programm der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments weiterhin teilnehmen können.

Quelle: Europäisches Parlament vom 19.01.2021

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