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Europa / Familienpolitik

Breite Allianz in der Schweiz lanciert Volksinitiative für Vaterschaftsurlaub

Bärtiger Mann schmust Wange an Wange mit Baby
Bild: tookapic - pixabay.com

Die Dachverbände der Schweizer Arbeitnehmenden (Travail.Suisse), der Männer- und Väterorganisationen (männer.ch), der Frauenorganisationen (Alliance F) und der Familienorganisationen (Pro Familia Schweiz) haben gemeinsam die Volksinitiative "Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub" lanciert. Gefordert werden 20 Tage Vaterschaftsurlaub.

Die Initiative fordert, dass nach dem Vorbild des Mutterschaftsurlaubs ein bezahlter Vaterschaftsurlaub eingeführt wird, der flexibel und tageweise innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes genommen werden kann. Finanziert werden soll das Ganze über die Erwerbsersatzordnung, das ist eine Versicherung, die bis 2005 für den Verdienstausfall von Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienst leistenden Personen aufkam. Seit dem 1. Juli 2005 können auch berufstätige Frauen beim Mutterschaftsurlaub den Erwerbsersatz in Anspruch nehmen. Nun fordern dies auch Väter ein.

Die Volksinitiative wurde am 24. Mai in Bern vorgestellt.

Weitere Informationen zur Volksinitiative, zu Fakten und Argumenten der Initiatoren stehen auf der Webseite www.vaterschaftsurlaub.ch zur Verfügung. 

INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0