Bildungspolitik / Europa

Bildungssysteme: Mitgliedstaaten sollen radikal umdenken

Eine Kiste mit Aktenordnern
Bild: © Maksym Yemelyanov - Fotolia.co

Europa muss radikal umdenken: Die europäischen Mitgliedstaaten sollen ihre Bildungssysteme so reformieren, dass junge Menschen das erlernen, was der moderne Markt wirklich braucht.

Dazu hat die EU-Kommission am 20. Novemeber ihre neue Strategie "Neue Denkansätze für die Bildung" in Brüssel vorgestellt.
 
Die Staaten sollen ihre Bildungs- und Berufsbildungssysteme auf Weltniveau bringen, die neuen Technologien, vor allem das Internet besser nutzen und den freien Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien verbessern. Die Lehrkräfte müssen besser ausgebildet und fortgebildet werden. Für das Erlernen von Fremdsprachen sollen neue Benchmarks eingeführt werden. Und vor allem die Grundfertigkeiten und Grundkompetenzen müssen stärker entwickelt und Bildung und Arbeitswelt mehr  miteinander verzahnt werden.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „In Europa wird erst dann wieder ein nachhaltiges Wachstum einsetzen, wenn unsere Bildungssysteme hoch qualifizierte, vielseitig einsetzbare Arbeitskräfte hervorbringen, die zur Innovation beitragen können und über Unternehmergeist verfügen. Effiziente, zielgerichtete Investitionen sind hier von wesentlicher Bedeutung, während wir bei einer Kürzung der Mittel für die Bildung unsere Ziele nicht erreichen werden.“

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1233_de.htm

Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 20.11.2012