EU-Jugendstrategie / Qualifizierung

Online-Befragungen zu Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten für Fachkräfte im Bereich grenzüberschreitender Mobilität

Das Logo des Modellprojektes
Bild: JUGEND für Europa

JUGEND für Europa und IJAB führen im Rahmen des Modellprojekts „Grenzüberschreitende Lernmobilität ermöglichen“ zwei Online-Befragungen durch. Erstmalig werden im Feld der Kinder- und Jugendhilfe Daten über Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Fachkräfte im Bereich grenzüberschreitender Mobilität systematisch ermittelt.

Mit der Ist-Stand-Analyse werden Organisationen, die Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich grenzüberschreitender Mobilität durchführen, zu ihren Angeboten  befragt; im Rahmen der Bedarfsanalyse werden Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe gebeten ihren Qualifizierungs- und Unterstützungsbedarf im Bereich grenzüberschreitender Mobilität zu beschreiben. Die Befragungen eröffnen erstmals umfassendere Erkenntnisse über Quantitäten und Schwerpunkte des bestehenden Qualifizierungs- und Unterstützungsangebots im Feld grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen in Deutschland sowie den Bedarf an Qualifizierung und Unterstützung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich grenzüberschreitende Mobilität. Als Ergebnis der Online-Befragungen sollen Mobilitätshindernisse von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe selbst beseitigt und die spezifische Qualifizierung und Unterstützung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe strategisch so ausgerichtet werden, dass das Lernen junger Menschen durch grenzüberschreitende Mobilität insgesamt befördert wird.

  1.     Ist-Stand-Analyse: Befragung von Organisationen

    Die Befragung von Organisationen, die Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich grenzüberschreitender Mobilität durchführen, ermöglichen Erkenntnisse über bestehende Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Feld grenzüberschreitender Mobilität junger Menschen.   

    >> zur Ist-Stand-Analyse

  2. Die Befragung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe verschafft einen Überblick über fachliche Schwerpunkte, Teilnahmemotivation und Lernwirkungen bestehender Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität junger Menschen sowie über den von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe artikulierten Bedarf an Qualifizierung und Unterstützung.

    >> zur Bedarfsanalyse

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Voraussichtlich im Oktober 2013 werden erste Ergebnisse der Online-Befragungen im Rahmen des Modellprojekts „Grenzüberschreitende Lernmobilität ermöglichen“ veröffentlicht; sie fließen ein in eine noch zu entwickelnde Strategie zur Förderung der Mobilität von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe. Die  Strategieentwicklung selbst wird durch Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und verschiedenen Expert(inn)en der internationalen Jugendarbeit begleitet.

Das Modellprojekt

Die Befragungen erfolgen im Rahmen der „Fachkräfteinitiative Grenzüberschreitende Lernmobilität“, für das Modellprojekt „Grenzüberschreitende Lernmobilität ermöglichen“. Das Modellprojekt setzen JUGEND für Europa und IJAB e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) um.

>> Mehr Informationen zum Projekt

Quelle: JUGEND für Europa, Christian Herrmann

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • Grundlagen zur EU-Jugendstrategie

    Die Staaten der Europäischen Union haben sich auf das jugendpolitische Ziel verständigt, bis 2018 die Lebenslagen junger Menschen zu verbessern. Dafür sollen mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen in Bildung und Arbeit geschaffen werden. Auch das freiwillige Engagement junger Menschen und ihre soziale Eingliederung junger Menschen soll gestärkt werden.

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  • Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Der Bund und die Länder setzen die EU-Jugendstrategie in Deutschland gemeinsam um. Sowohl der Bund als auch die Länder haben ihre Positionen zur Ausrichtung der jugendpolitischen Zusammenarbeit der EU im Vorfeld eingebracht. Impulse aus der EU-Jugendstrategie sollen als Motor für die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Praxis und Politik der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland nutzbar gemacht werden.

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  • Arbeitsprogramm von Bund und Ländern
    Team
    © Woodapple - Fotolia.com

    Es gibt vielfältige Aktivitäten zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland. Bund und Länder setzen eine Reihe von Maßnahmen individuell um, haben sich aber auch eine gemeinsame Agenda gesetzt. Das Arbeitsprogramm der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland für den Zeitraum 2014 – 2018 beschreibt konkrete fachliche Vorhaben. Im Fokus steht dabei, Entscheidungsträger und Fachkräfte der Kinder und Jugendhilfe, insbesondere auf der kommunalen Ebene, zu erreichen.

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  • Mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die  Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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  • EU-Jugenddialog – Strukturierter Dialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals fassen zusammen, welche Themen junge Menschen in Europa bewegen und was sie von Jugendpolitik bzw. von Politik für junge Menschen erwarten und sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen.

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  • Die EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Am 26. November 2018 nahm der Rat der EU eine Entschließung mit dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ an. Damit legten die Mitgliedstaaten die Eckpunkte der jugendpolitischen Zusammenarbeit für die nächsten neun Jahre fest.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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