EU-Jugendstrategie / Europa

Niedersachsen stellt Filmprojekt zum europäischen Jugendaustausch vor

Kompass und Karte
Bild: © Calado - Fotolia.com

Anfang März diesen Jahres stellten die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und der Regionspräsident Hauke Jagau sowie Stadträtin Marlis Drevermann und Profondo-Geschäftsführer Frank Schmitz in Hannover der Öffentlichkeit den Film "Ich bin dann kurz weg" vor.

Der vom Beratungsbüro Profondo und der Medienwerkstatt Linden gedrehte Film über berufliche  Möglichkeiten im europäischen Ausland will für mehr grenzübergreifende Mobilität werden. Mit dem Projekt möchten die Hersteller und Förderer über Abiturientinnen und Abiturienten, Realschulabsolventinnen und -absolventen hinaus auch benachteiligte Jugendliche ansprechen und für einen Auslandsaufenthalt begeistern. "Auslandserfahrungen sind heute ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer guten Bildung, allerdings haben Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen oder mit Hauptschulabschluss oftmals gar keine Chance, einen solchen Auslandsaufenthalt zu erleben. Das Projekt ‚Ich bin dann kurz weg‘ ist ein Impuls für mehr Bildungsgerechtigkeit, denn es zeigt Jugendlichen die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten auf, deren Familien sich das ansonsten gar nicht leisten könnten", sagt Cornelia Rundt, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, das mit 19.000 Euro an der Finanzierung des Films beteiligt war.

Auch die Kultur- und Schuldezernentin der Stadt Hannover Marlis Drevermann verbindet mit dem Film eine spezielle Hoffnung. Sie wünscht sich, dass mehr Jugendliche Lern- und Erfahrungsangebote in Europa nutzen. "Europa ist für viele unübersichtlich, weit entfernt und kompliziert. Es kommt darauf an, insbesondere jüngere Menschen mit Europa in Berührung zu bringen. Das Projekt ‚Ich bin dann kurz weg‘ ist ein erster geeigneter Ansatz, Europa konkreter und damit auch erlebbarer werden zu lassen."

Der Film "Ich bin dann kurz weg" wird in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen gezeigt und durch ein Workshop-Angebot ergänzt. Er ist zu sehen unter http://www.ichbindannkurzweg.de/.

Quelle: Service- und Transferstelle EU-Jugendstrategie, JUGEND für Europa

INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung CC BY-NC-ND 3.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Informationen zur Umsetzung

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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