EU-Jugendstrategie / Förderinformationen

Neuer zentraler Aufruf der EU-Kommission: Projekte zur Nutzung von e-Partizipation

Auf einer Tafel wurde das Wort "abwarten" durchgestrichen und "MACHEN!" aufgemalt.
Bild: © Stauke - Fotolia.com

Im Rahmen der Leitaktion 3 (Unterstützung politischer Reformprozesse) im Programm Erasmus+ können Vorschläge zum Thema "Projekte zur Nutzung von e-Partizipation im Jugendbereich" bei der EU-Kommission eingereicht werden.

Mit dem aktuellen Aufruf (2014/C 425/05) fördert die Kommission zukunftsweisende Kooperationsprojekte in der allgemeinen und beruflichen Bildung und im Jugendbereich. Der Aufruf richtet sich unter anderem an Einrichtungen, Verbände und Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe.

Europäische zukunftsweisende Kooperationsprojekte werden von einer bestehenden Partnerschaft aus mindestens drei Organisationen aus drei verschiedenen förderfähigen Ländern vorgeschlagen und zielen auf die Ermittlung, Prüfung, Entwicklung und Bewertung neuer innovativer Ansätze in der allgemeinen und beruflichen Bildung und im Jugendbereich ab. Sie sollen dabei das Potenzial aufweisen einen Beitrag zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendpolitik zu leisten.

Für die Kofinanzierung von Projekten im Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen stehen für den Jugendbereich 2.000.000 EUR zur Verfügung.

Im Rahmen dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen werden im Jugendbereich Projekte zur Nutzung von e-Partizipation als Instrument, um die Beteiligung und aktive Mitwirkung junger Menschen am demokratischen Leben zu unterstützen, gefördert.

Anträge sind bis zum 24.02.2015, 12:00 Uhr, einzureichen.

Den gesamten Aufruf, das Antragsformular sowie weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Fragen zum Aufruf bitte an EACEA-Policy-Support@DontReadMeec.europa.eu

Quelle: Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur

INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell CC BY-NC 3.0

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EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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