EU-Jugendstrategie / Kinder- und Jugendpolitik

Jugenddialog: Das neue jump-Team ist da

Vier Erwachsene sitzen an einem Tisch und haben bunte Sprechblasen vor sich auf einem Tisch liegen.
Bild: © alotofpeople - fotolia.com

Das neue Multiplikator/-innen-Team des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) ist in den 7. Zyklus des Jugenddialogs gestartet und hat sich zum ersten jump-Team-Workshop in Berlin getroffen. Gemeinsam mit den EU-Jugendvertreter/-innen haben acht Mitglieder des neuen jump-Teams vom 27. bis zum 29.09.2019 die regionale Umsetzung des Jugenddialogs in Deutschland geplant, politische Fragen und Lösungsansätze diskutiert, jump-Aktivitäten erarbeitet und viel gelacht.

Mit dem Blick auf eines der Themen des aktuellen Jugenddialog Zyklus „Jugend im ländlichen Raum voranbringen“, das an das Youth Goal #6 gekoppelt ist,hat sich das jump-Team mit Herausforderungen und Problemen junger Menschen im ländlichen Raum, sowie mit Lösungsansätzen auseinandergesetzt und politische Forderungen formuliert. Lukas Stede, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes der deutschen Landjugend (BDL), brachte Input und Expertise zur Situation von jungen Menschen im ländlichen Raum in den interaktiven Workshop mit.

Bild: Kevin Fuchs / DBJR (CC-0)

Forderungen und Ergebnisse im Dialog

Das jump-Team engagiert sich in verschiedenen Regionen Deutschlands, indem es vom Jugenddialog berichtet, die Möglichkeiten von Jugendbeteiligung im Jugenddialog aufzeigt, politische Dialogveranstaltungen begleitet, Workshops unterstützt oder durchführt. Sowohl Ergebnisse von Jugenddialog-Veranstaltungen, als auch politische Forderungen junger Menschen werden vom jump-Team gesammelt. Das jump-Team gibt sie dann an die EU-Jugendvertreter/-innen weiter, die sie auf den EU-Jugendkonferenzen mit politisch Verantwortlichen diskutieren. Auch in Deutschland werden Forderungen und Ergebnisse auf Dialogveranstaltungen diskutiert. So können diese Forderungen anschließend bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zum Jump-Team finden sich bei der Werkstatt Mitwirkung des DBJR. Für Jugenddialog-Aktivitäten und Veranstaltungen kann es über jugenddialog@dbjr.de angefragt werden.

Weitere Informationen zu den EU-Jugendzielen stehen ebenfalls dort und auf den Informationsseiten zur EU-Jugendstrategie zur Verfügung: www.jugendhilfeportal.de/eu-jugendstrategie/

Quelle: Deutscher Bundesjugendring

Die Meldung „Jugenddialog: Das neue jump-Team ist da!“ wurde vom DBJR erstveröffentlicht. Wir danken für die freundliche Genehmigung der Übernahme.

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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