EU-Jugendstrategie / Jugendsozialarbeit

Jetzt bewerben: transitions-Fachprogramm in Finnland

transitions
Bild: Gero Breloer / IJAB

Wie kann die individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang in Ausbildung weiter entwickelt werden? Wie können wir über Ländergrenzen hinweg voneinander lernen? Dies sind die Fragen des anstehenden Seminars. Bewerben Sie sich jetzt!

Gemeinsam mit den für Jugend zuständigen Ministerien in Finnland, Frankreich und Dänemark sowie dem Nationalen Jugenddienst SNJ in Luxemburg führt IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das dreijährige Projekt „transitions“ durch.

Ziel des Projekts ist es, durch internationalen Fachaustausch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der individuellen Begleitung junger Menschen beim Übergang in Ausbildung und Arbeit zu leisten. Neben übergreifenden nationalen und internationalen Veranstaltungen bilden insgesamt vier Fachprogramme / Peer-Learning-Seminare sowie ein Study Visit den Kern des gemeinsamen Lernprozesses. Dieses Fachprogramm ist das zweite von vier Programmen, die bis 2014 mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen durchgeführt werden.

Das Programm konkret: Koordination und Kooperation auf lokaler Ebene

Im Mittelpunkt steht die Frage der Koordination und Kooperation der verschiedenen Sektoren und Akteure im Übergangsgeschehen. Diese Frage ist für alle Partnerländer von großer Bedeutung. Hierzu sind gerade in Finnland in den letzten Jahren interessante Ansätze entwickelt worden.

Teilnehmerkreis

Angesprochen sind Fachkräfte der Jugendhilfe, insbesondere Mitarbeiter/-innen und Entscheidungsträger/-innen der Jugendhilfe und der Jugendsozialarbeit sowie Vertreter/-innen aus Wissenschaft und Forschung, die sich mit Fragen der Koordination und Kooperation auf lokaler Ebene beschäftigen. Hier sind insbesondere auch Fachkräfte von öffentlichen Trägern angesprochen.

Kosten

Die Kosten für das Programm, die Fahrt-/Flugkosten nach Finnland und zurück und Unterkunft und Verpflegung (inklusive Vor- und Nachbereitungsseminar) werden aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans (KJP) des Bundes gefördert.

Fahrtkosten innerhalb Deutschlands werden nicht erstattet und müssen selbst getragen werden. Der Teilnahmebeitrag beträgt 120,- €.

Details und Anmeldung

Weitere Informationen zum Projekt transitions finden Sie unter www.ijab.de/transitions oder auf facebook unter „Transitions.Übergänge“.

Quelle: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland

INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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