EU-Jugendstrategie / Inklusion

hochINKLUSIV - Mittendrin statt außen vor: Der Strukturierte Dialog zur Inklusion junger Menschen startet in die 3. Runde!

Junger Mensch springt
Bild: kallejipp | Photocase.com

Anfang 2013 startete ein europaweiter Dialogprozess, in dem sich junge Menschen und politische Entscheidungsträger/-innen damit beschäftigen, was man gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen tun kann. In der dritten und letzten Runde des Strukturierten Dialogs geht es um die Themen Bildung, Ausbildung und Arbeit.

Bis zum 10. Januar 2014 haben interessierte Jugendliche Zeit, sich alleine, in der Gruppe, Klasse, im Freundeskreis oder im Dialog mit politisch Verantwortlichen und Expert_innen mit den Fragen und Themen unter dem Motto „hochINKLUSIV – Mittendrin statt außen vor“ auseinanderzusetzen und Ideen, Vorschläge und Positionen dazu zu entwickeln.

››› Mehr erfahren
››› Infopaket zur Beteiligungsrunde zum Ausdrucken & Mitnehmen

In einer 2. Phase (15. – 29. Juli) sind dann alle Teilnehmenden eingeladen, die Beiträge zu bewerten. Welche Punkte sind aus Sicht der Jugendlichen für die weitere politische Diskussion besonders wichtig? Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet, welche Beiträge in die Zusammenfassung kommen und welche nicht.

Die Fragen

Die Fragen dieser Beteiligungsrunde bauen auf den Ergebnissen der letzten Beteiligungsrunde auf. Genauer gesagt: auf den Ergebnissen der ››› EU-Jugendkonferenz in Litauen.

Im September kamen dort 250 Jugend- und Ministeriumsvertreter_innen aus der gesamten EU zusammen. Drei Tage lang erarbeiteten sie gemeinsam Schlussfolgerungen dazu, wie die gesellschaftliche Ausgrenzung junger Menschen in Europa bekämpft werden kann.

Aus ihren Ergebnissen wurden drei Schlussfolgerungen ausgewählt, die nun in der dritten Runde des Strukturierten Dialogs zur Inklusion junger Menschen weiter vertieft werden sollen:

•    Lern- und Bildungsangebote individuell anpassen;
•    Ausbildungen mit echtem Mehrwert anbieten;
•    gleiche Arbeitsbedingungen für junge Menschen schaffen.

Alle drei Themen spielen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage Europas eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, allen jungen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Eine letzte Frage gibt den Beteiligten die Möglichkeit zurückzumelden, mit welchen anderen wichtigen Themen der Strukturierte Dialog zur Inklusion junger Menschen  sich noch befassen solle.

So geht‘s weiter

Die Ergebnisse der Beteiligungsrunde in Deutschland werden im März 2014 zusammen mit den Vorschlägen junger Menschen aus anderen EU-Ländern auf einer EU-Jugendkonferenz in Griechenland diskutiert. Dort werden Jugend- und Ministeriumsvertreter_innen aus der gesamten EU gemeinsam abschließende Empfehlungen zur Inklusion junger Menschen erarbeiten.

Diese Empfehlungen fließen anschließend in die Diskussionen der EU-Jugendminister_innen ein. Sie sollen im Mai 2014 eine Entschließung verabschieden, die die Ergebnisse des gesamten Prozesses zusammenfasst. In Deutschland haben bisher die Mitglieder der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie fest zugesagt, sich mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen und ein Feedback zu geben. Zudem werden die Ergebnisse in weitere politische Prozesse zum Thema eingebracht. Die Teilnehmenden werden über den Prozess von der Koordinierungsstelle für den Strukturierten Dialog auf dem Laufenden gehalten.

››› Weitere Infos zum Prozess

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

    Mehr erfahren

  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

    Mehr erfahren

  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

    Mehr erfahren

  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

    Mehr erfahren

  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

    Mehr erfahren

Videos zur EU-Jugendstrategie

Immer informiert

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und lassen Sie sich über Neuigkeiten regelmässig per E-Mail informieren.

RSS-Feed

Erhalten Sie alle Nachrichten zum Thema „EU-Jugendstrategie" als RSS-Feed.

Abonnieren