EU-Jugendstrategie / Inklusion

Arbeitshilfe für den Strukturierten Dialog zur Inklusion junger Menschen

Bild: Foto auf Titelbild: kallejipp | photocase.com

Inklusion – Was heißt das überhaupt? Wen geht Inklusion etwas an? Wie sieht eine inklusive Gesellschaft aus? Und wie funktioniert der Strukturierte Dialog zur Inklusion junger Menschen? Auf diese und weitere Fragen gibt die Broschüre "hochINKLUSIV – Mittendrin statt außen vor" Antworten.

Mit ihrer Broschüre will der Deutsche Bundesjugendring Aktiven und Interessierten den Einstieg in das Thema erleichtern und Handwerkszeug für die Auseinandersetzung vor Ort mit auf den Weg geben.

Von Januar 2013 bis Juni 2014 steht die soziale Inklusion junger Menschen im Blickpunkt der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich. Damit ist sie auch das Schwerpunktthema für den Strukturierten Dialog. Das bedeutet: Europaweit sind Jugendliche und Jugendgruppen, ­-verbände, ­-initiativen, Schulklassen etc. aufgerufen, sich mit ihren Meinungen, Ideen, Vorschlägen und Forderungen in die Diskussionen rund um das Thema einzubringen.

Ziel ist es, gemeinsam konkrete Empfehlungen zu entwickeln. Diese sollen dann von den politisch Verantwortlichen in der EU und den EU­-Mitgliedsländern aufgegriffen werden, um konkrete Verbesserungen für die gleichberechtigte Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen Leben umzusetzen.

Die 56-seitige Broschüre erklärt, was sich hinter dem Begriff "Inklusion" verbirgt, zeigt Praxisbeispiele aus dem Jugendbereich auf und enthält Anregungen für junge Menschen, sich mit dem Thema in ihrem Lebensumfeld auseinanderzusetzen. Hinweise zu weiterführenden Materialien und Informationen zum Strukturierten Dialog zur Inklusion junger Menschen runden den Inhalt ab.

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Info-Pool

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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