Kinder- und Jugendhilfetag / Kinder- und Jugendschutz

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz beim 16. DJHT

Ein Mädchen lehnt an einer Mauer
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz beteiligt sich am diesjährigen 16. Deutschen Jugendhilfetag in Düsseldorf mit einem Fachforum, einer Präsentation im Messeforum und ist mit einem Stand (Nr. B28) im Rahmen der Fachmesse vertreten.

Das Fachforum, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) auf dem 16. DJHT veranstaltet, trägt den Titel "Prävention sexualisierter Gewalt. Anforderungen und Herausforderungen an Fachkräfte und Institutionen". Es findet am Dienstag, 28.03., 14.30 bis 16.30 Uhr im Raum 4 statt.

Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt und den Folgen von sexualisierter Gewalt zu schützen ist eine wichtige Aufgabe von Familien sowie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern sehen sich damit einer großen Herausforderung gegenüber. Im Fachforum werden aktuelle Herausforderungen benannt und diskutiert. Darüber hinaus werden konkrete Präventionsmaßnahmen vorgestellt. Zielsetzung ist es, einen interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu befördern. Akteure der Praxis, wie Fachberatungsstellen, Schulen, Kitas usw. sollen mit ihren spezifischen Perspektiven und Expertisen im Rahmen der Diskussion einbezogen werden.

Referent/-innen: Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Westfälische Wilhelmsuniversität Münster, Sonja Blattmann, MuT-Zentrum Kandern, Anna Pallas, theaterpädagogische werkstatt gGmbH Osnabrück und Gisela Braun, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW Köln

Im Rahmen des Messforums wird am Donnerstag, 30.03., von 11.00 – bis 11.45 Uhr im Messeforum 1 das Projekt »stop & go – Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen!« vorgestellt. Der Parcours stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich lebensweltnah mit der Thematik Jugendschutz im öffentlichen Raum auseinanderzusetzen. Für Fachkräfte der Jugendhilfe und Jugendarbeit, stellt der Parcours eine Arbeitshilfe dar, um junge Menschen zum Jugendschutzgesetz zu bilden, für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und die Eigenverantwortung in den Kontexten Sucht, Medien sowie Konsum zu fördern.

Am Stand B 28 präsentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz u.a. das Projekt »stop & go – Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen!« und die Fachzeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug. 

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