Digitalisierung und Medien / Freiwilliges Engagement

Außergewöhnliche Vorlesestädte anlässlich des bundesweiten Vorlesetags 2018 gesucht

Personen lesen in einer Buchhandlung, im Vordergrund sitzt ein Mädchen auf einem Sitzsack
Bild: LubosHouska - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Städte und Gemeinden in Deutschland sind aufgerufen, sich unter www.vorlesetag.de/vorlesestadt als Vorlesestadt zu bewerben. Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn Stiftung zeichnen gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund kommunale Aktionen rund um den 15. Bundesweiten Vorlesetag am 16. November 2018 aus. Der Titel wird in den Kategorien „nachhaltig“, „außergewöhnlich“ und „aktiv“ ausgerufen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildhaftes Engagement für das Vorlesen sichtbar zu machen und weitere Städte und Gemeinden zur Nachahmung anzuregen. Die Anmeldefrist endet am 23. November, bekanntgegeben werden die Gewinner im Dezember.

Alle deutschen Städte und Gemeinden können teilnehmen

Kategorie „Nachhaltige Vorlesestadt“

In der Kategorie „Nachhaltige Vorlesestadt“ honorieren die Initiatoren den langfristigen Einsatz der Städte und Gemeinden, die sich nahezu jeden Tag im Jahr für das Vorlesen stark machen. 2017 wurde die Stadt Köln ausgezeichnet: Seit vielen Jahren wirbt die Metropole am Rhein für das Vorlesen und fördert die Bildung ihrer Kinder.

Kategorie „Außergewöhnliche Vorlesestadt“

In der Kategorie „Außergewöhnliche Vorlesestadt“ werden besonders einfallsreiche Aktionen rund um den Bundesweiten Vorlesetag prämiert, z.B. zum diesjährigen Thema „Natur und Umwelt“. 2017 überzeugte Gotha in dieser Kategorie. In der Reihe „Vorlesen an ungewöhnlichen Orten“ hat die Stadt im Verbund mit ansässigen Institutionen und Unternehmen alle Geschichten passend zu den Veranstaltungsorten ausgewählt. So konnten die Zuhörer die Abenteuer ihrer Kinderbuchhelden hautnah erleben.

Kategorie „Aktive Vorlesestadt“

Für die Kategorie „Aktive Vorlesestadt“ werden alle Aktionen, die bis zum 16. November regulär auf www.vorlesetag.de angemeldet werden, automatisch ausgewertet. Die Stadt, in der – gemessen an der Einwohnerzahl – die meisten Vorleser teilnehmen, erhält den Titel. Eine Bewerbung hierfür ist nicht notwendig. Im vergangenen Jahr konnte sich die Gemeinde Marienthal im Westerwald durchsetzen: Mit insgesamt 13 Einzelaktionen rund um das örtliche Kloster haben 65 Prozent der Einwohner ihr Zuhause in ein Vorlesedorf verwandelt.

Der Bundesweite Vorlesetag

Die Initiative von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und die Deutsche Bahn Stiftung folgt der Idee: Jeder der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Buchhandlungen, aber auch an außergewöhnlichen Orten wie in Tiergärten und Bergwerken. Ziel ist es, junge Menschen bereits früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen. Denn Kinder, denen von klein auf regelmäßig vorgelesen wird, greifen später mit mehr Freude zu Büchern, E-Books oder Zeitschriften und sind besser gewappnet für ihren künftigen Bildungsweg.

Weitere Informationen unter: www.vorlesetag.de

Quelle: Stiftung Lesen vom 14.06.2018

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