Digitalisierung und Medien / Förderung der Erziehung in der Familie

Was an Dschungelcamp & Co. für Kinder problematisch ist

Fernbedienung für den Fernseher
Bild: PublicDomainPictures / pixabay.com

Wie immer beginnt das Jahr mit einigen TV-Formaten, die für Aufregung sorgen: z.B. die 14. Staffel von Ich bin ein Star – holt mich hier raus, der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar. Germany‘s next Topmodel schickt Ende Januar wieder junge Frauen über den Laufsteg und im Februar ist ein Comeback von Big Brother geplant. FLIMMO gibt Eltern Tipps, wie sie mit diesen Sendungen umgehen sollten.

Was alle Reality- und Casting-Sendungen gemeinsam haben: die Frage nach dem, was echt und was inszeniert ist. Selbst Erwachsene können oft nicht durchschauen, was an einer „Dschungelprüfung“ real ist oder ob ein Streit zwischen Kandidaten manipuliert wurde. Jüngere Zuschauer dürften damit noch größere Schwierigkeiten haben. Und gerade bei denen erfreuen sich Reality-Sendungen nach wie vor großer Beliebtheit. Späte Ausstrahlungstermine im Fernsehen können nicht immer verhindern, dass Kinder zusehen. Vieles ist über Mediatheken, begleitende Angebote im Internet oder Apps abrufbar. Die umfangreiche Berichterstattung auf Social-Media-Plattformen, im Fernsehen, in Printmedien oder im Internet macht Kinder neugierig. Sie wollen auch mitreden, wenn die neuesten Peinlichkeiten und Ekelbilder am Schulhof diskutiert werden.

Viele Eltern sind unsicher, wie sie mit diesen polarisierenden Sendungen umgehen sollen. FLIMMO gibt einen Überblick und zeigt auf, was an den unterschiedlichen Sendungen problematisch ist. Im Dschungelcamp oder auch bei Big Brother stehen intime Geständnisse und Streitereien im Mittelpunkt. Bei Deutschland sucht den Superstar werden Kandidaten oft zur Unterhaltung der Zuschauer bloßgestellt und lächerlich gemacht. In Der Bachelor und bei Germany‘s next Topmodel wird ein fragwürdiges Frauenbild vermittelt.

Mehr zu den einzelnen Sendungen sowie Tipps für Eltern zum Umgang damit finden sich auf www.flimmo.tv.

Quelle: Programmberatung für Eltern e.V. c/o Bayerische Landeszentrale für neue Medien vom 10.01.2020

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