Digitalisierung und Medien / Bildungspolitik

Schnelles Internet überall – auch in Schulen

Kinder an PCs
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Gigabitnetze in jeder Region und Schulen, die den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht werden: Das sind die Ziele des Fonds "Digitale Infrastruktur", den die Bundesregierung beschlossen hat. Das Geld dafür soll hauptsächlich aus den Auktionserlösen der 5G-Lizenzen kommen.

Der Bund treibt den Ausbau von Glasfasernetzen voran und will Schulen fit für die digitale Zukunft machen. Dazu hat die Bundesregierung am 01.08.2018 den Aufbau des Fonds "Digitale Infrastruktur" beschlossen. Dieser dient dem Netzausbau insbesondere in ländlichen Räumen und kommt der digitalen Infrastruktur der Schulen zu Gute - eine wichtige Voraussetzung für moderne und leistungsfähige Bildungsstrukturen und das digitale Lernen.

Finanzierung aus 5G-Auktion

Der sogenannte Digitalfonds wird aus den Erlösen der anstehenden Vergabe von 5G-Mobilfunkfrequenzen finanziert, die die Bundesnetzagentur vorbereitet. Er wird durch das Digitalinfrastrukturfondsgesetz als Sondervermögen des Bundes errichtet und erhält eine Anschubfinanzierung. 2,4 Milliarden Euro fließen zunächst in den Fonds, damit es nicht zu Förderlücken kommt.

Die Errichtung eines Fonds, mit dem der Gigabitnetzausbau gefördert und der Digitalpakt Schule umgesetzt wird, ist im Koalitionsvertrag als Teil der Maßnahmen mit hoher Priorität aufgeführt.

Mit dem Digitalpakt Schule zielen Bund und Länder auf die flächendeckende digitale Ausstattung der Schulen. Schülerinnen und Schüler sollen in allen Fächern und Lernbereichen eine digitale Lernumgebung nutzen können. 

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 01.08.2018 

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