Digitalisierung und Medien / Ganztagsbildung

„Schlüssel für die Zukunft“: neue Leseförderungsinitiative #lesen.bayern vorgestellt

Ein Grundschülmädchen sitzt in der Schule an einem Tisch und schreibt etwas
Bild: masterstudio - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

„In fremde Welten eintauchen, interessanten Charakteren begegnen, sich mit neuen Meinungen auseinandersetzen, spannende Erkenntnisse gewinnen - das alles ist möglich, wenn wir lesen können“, betonte Kultusminister Bernd Sibler am 20. September in Nürnberg, wo er die neue Leseförderungsinitiative #lesen.bayern vorstellte und sich mit außerschulischen Partnern in einem Podiumsgespräch austauschte. Ein Online-Portal liefert außerdem Good-Practice-Beispiele und Anregungen zur Kooperation mit außerschulischen Partnern.

Das vorgestellte Programm #lesen.bayern ist schulart- und fächerübergreifend angelegt und unterstützt Schulen, die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen systematisch und fachspezifisch zu fördern.

Kultusminister Bernd Sibler erklärte: „Auch und gerade in unserer digitalen Welt, die den Zugang zu unzähligen Informationen ermöglicht, ist Lesekompetenz grundlegend und der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft!“

Leitfaden und Online-Portal zur Leseförderung in allen Fächern

Kern der Initiative ist ein Leitfaden zur Leseförderung in allen Fächern und an allen Schularten. Darüber hinaus bietet künftig das Online-Unterstützungsportal www.lesen.bayern.de hilfreiche Anregungen. Beide Angebote wurden vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung entwickelt. Illustrierende Aufgaben für alle Fachbereiche, Good-Practice-Beispiele und Anregungen zur Kooperation mit außerschulischen Partnern helfen den Lehrerinnen und Lehrern, das fächer- und schulartübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel „Sprachliche Bildung“ umzusetzen. Ziel ist, die entsprechenden Maßnahmen in bereits bestehende Strukturen bzw. Konzepte wie das Medien- und Methodencurriculum der Schulen zu integrieren.

Die Initiative baut u.a. auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Partnern auf: „Es ist unser gemeinsames Interesse, dass unsere Kinder Lesekompetenz erwerben und v.a. auch festigen. Je sicherer unsere jungen Menschen das Lesen beherrschen, umso größer sind die Begeisterung und das Interesse hierfür. Das zu fördern, ist eine ganz elementare Aufgabe unserer Schulen. Mit der neuen Initiative #lesen.bayern möchten wir ihnen dabei noch mehr unter die Arme greifen. Ich freue mich sehr, dass wir hierbei auch auf das Engagement verlässlicher Partner zählen dürfen - Sie leisten seit Langem einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung.“

Zu den außerschulischen Partnern zählen bspw. Bibliotheken, Buchhandlungen, Stiftungen und Verbände.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus vom 20.09.2018

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