Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Prävention in der digitalen Welt: Deutscher Präventionstag findet am 28. und 29. September statt

Auf zwei geöffneten Händen sind Netzwerke und Datenwolken zu sehen.
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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben die Veranstalter des 25. Deutschen Präventionstages den Kongress auf den 28. und 29. September 2020 verschoben. Veranstaltungsort bleibt das Kasseler Kongress Palais. Am alten Termin, dem 27. und 28. April, veröffentlicht der Deutsche Präventionstag sein digitales Gutachten.

Der Deutsche Präventionstag unterstützt ausdrücklich die präventive Absicht, die hinter der Verschiebung des Kongresstermins vom 27. und 28. April 2020 auf den 28. und 29. September 2020 steht.

Alle aktuellen Informationen veröffentlicht das Veranstaltungsteam weiterhin auf der Website praeventionstag.de und im Newsletter DPT-intern, der auf der Website des Deutschen Präventionstages kostenfrei abonniert werden kann.

„Smart Prevention – Prävention in der digitalen Welt“

Für das Gutachten anlässlich des Jubiläumskongresses befragte der DPT 17 Expertinnen und Experten zu ihrer Meinung zur digitalen Kriminalität und digitalen Kriminalprävention. Die Fachleute stammen aus sechs Fachdisziplinen: Informatik, Kriminologie, Rechtswissenschaften, Psychologie, Geisteswissenschaften und Pädagogik. Herausgekommen sind 68 kurze YouTube-Videos, die auf aktuelle Herausforderungen, Chancen und Entwicklungen eingehen. Die Filme sind zusammen mit Hintergrundinformationen in einer Microsite eingebunden, die am 27. April online geht.  

Das diesjährige Gutachten des DPT basiert auf dem Schwerpunktthema des Jubiläumskongresses „Smart Prevention – Prävention in der digitalen Welt“. Seit 2007 beauftragt der DPT unabhängige Gutachter, um eine Einschätzung und Einordnung des jeweiligen Themas zu erhalten.

Leitbild des DPT

Der Deutsche Präventionstag wurde 1995 als nationaler jährlicher Kongress speziell für das Arbeitsfeld der Kriminalprävention begründet. Von Beginn an war es das Ziel, Kriminalprävention ressortübergreifend, interdisziplinär und in einem breiten gesellschaftlichen Rahmen darzustellen und zu stärken. Nach und nach hat sich der Deutsche Präventionstag auch für Institutionen, Projekte, Methoden, Fragestellungen und Erkenntnisse aus anderen Arbeitsfeldern der Prävention geöffnet, die bereits in mehr oder weniger direkten inhaltlichen Zusammenhängen stehen. Neben der weiterhin zentral behandelten Kriminalprävention reicht das erweiterte Spektrum des Kongresses von der Suchtprävention oder der Verkehrsprävention bis hin zu den verschiedenen Präventionsbereichen im Gesundheitswesen.

Der Kongress wendet sich insbesondere an alle Verantwortungsträger der Prävention aus Behörden, Gemeinden, Städten und Kreisen, Gesundheitswesen, Kinder- und Jugendhilfe, Justiz, Kirchen, Medien, Politik, Polizei, Präventionsgremien, Projekten, Schulen, Sport, Vereinigungen und Verbänden, Wissenschaft und alle anderen Interessierten.

Der Deutsche Präventionstag will als jährlich stattfindender nationaler Kongress:

  • aktuelle und grundsätzliche Fragen der verschiedenen Arbeitsfelder der Prävention und ihrer Wirksamkeit vermitteln und austauschen,
  • Partner in der Prävention zusammenführen,
  • Forum für die Praxis sein und Erfahrungsaustausch ermöglichen,
  • Internationale Verbindungen knüpfen und Informationen austauschen helfen,
  • Umsetzungsstrategien diskutieren,
  • Empfehlungen an Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft erarbeiten und aussprechen.

Quelle: Deutscher Präventionstag gemeinnützige Gesellschaft mbH vom 16.03.2020

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