Digitalisierung und Medien / Förderung der Erziehung in der Familie

Neue FLIMMO-Ausgabe: Was Kinder im TV und Internet lustig finden

Mutter und Tochter schauen fern und essen Popcorn
Bild: © Edgar Monkey - Fotolia.com

Kinder lachen gerne und viel. Warum sie bei manchen Zeichentrickserien oder YouTube-Clips lachen, ist für Eltern nicht immer nachvollziehbar. Was Kinder im TV und im Internet lustig finden und wo für sie der Spaß aufhört, wollte FLIMMO genauer wissen und hat dazu 8- bis 13-Jährige befragt. Die neue Ausgabe des Magazins zeigt auch, was Eltern beim Thema Humor in den Medien noch wissen sollten.

Worüber Mädchen und Jungen lachen, hängt sehr vom Alter ab: Kindergartenkinder können sich schon über ein komisches Geräusch oder eine witzige Tierfigur köstlich amüsieren. Im Grundschulalter kommen neben Slapstickeinlagen auch Sprachwitz oder Wortspiele gut an. Respektlose Sprüche, Gags und Streiche sorgen bei Teenagern für Lacher. Besonders YouTuber mit ihrem oft eigenen Humor treffen da ins Schwarze. Doch mit zunehmender Beliebtheit von Social-Media-Plattformen kann aus Lachen schnell Auslachen werden. Bei Clips, die Schadenfreude wecken, fragwürdigen Streichen und gefährlichen Mutproben geht der Spaß oft auf Kosten anderer. Und das finden viele Kinder gar nicht mehr lustig.

In der aktuellen Ausgabe gibt FLIMMO einen Einblick, worüber Kinder gerne lachen und wo für sie der Spaß aufhört. Was Eltern beim Thema Humor in den Medien noch wissen sollten sowie eine Übersicht von Sendungen, die Kinder in unterschiedlichem Alter zum Lachen bringen, gibt es ebenfalls.

Eine Auswahl weiterer Texte in FLIMMO 2/2019:

  • Rund ums Fernsehen: Gemeinsam schauen – Großeltern und Enkel
  • Rundum vermarktet: Pokemón
  • Fernsehen im Netz: Mini-Influencer – maxdome – funk

Wie immer gibt es die komplette Broschüre als PDF zum Herunterladen auf www.flimmo.tv.

Über FLIMMO

FLIMMO ist ein Programmratgeber für Eltern. Es gibt ihn kostenlos und werbefrei als Broschüre, im Internet und als App. FLIMMO bespricht das Kinderprogramm sowohl im Fernsehen als auch im Netz und gibt Tipps zur Medienerziehung. Neben dem Kinderprogramm werden auch solche Sendungen berücksichtigt, die sich eigentlich an Erwachsene richten. Mit diesen Sendungen können auch Kinder zwischen drei und 13 Jahren in Berührung kommen, wenn sie diese gemeinsam mit Eltern, älteren Geschwistern oder im Freundeskreis anschauen. Bewertet wird, wie Kinder in unterschiedlichem Alter mit bestimmten Medieninhalten umgehen und diese verarbeiten. FLIMMO betrachtet das Programm stets aus der Kinderperspektive.

FLIMMO ist ein Projekt des Vereins Programmberatung für Eltern e.V. Mitglieder sind zwölf Landesmedienanstalten, die Stiftung Medienpädagogik Bayern und das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Mit der Durchführung ist das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis beauftragt.

Quelle: Programmberatung für Eltern e.V. c/o Bayerische Landeszentrale für neue Medien vom 06.05.2019

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