Digitalisierung und Medien / Sozialforschung

medius 2019: Preis für praxisorientierte wissenschaftliche Arbeiten ausgelobt

Zwei Jugendliche schauen sich etwas auf einem Tablet an
Bild: rawpixel.com

Der medius würdigt praxisorientierte wissenschaftliche Arbeiten, die sich auf innovative Weise mit aktuellen medienpädagogischen Themen beschäftigen. Bewerbungsfrist ist der 30. November 2018. Ausgeschrieben wird der Preis von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., der Medienanstalt Berlin-Brandenburg sowie der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V..

Der medius-Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienpädagogik und Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Einsendeschluss ist der 30. November 2018, die Arbeiten können bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) unter  medius@DontReadMemabb.de eingereicht werden.

Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis fördern

Der medius wird seit 2008 vergeben und konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis und fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen innovative, wissenschaftliche sowie praxisorientierte Abschlussarbeiten. Hervorzuheben ist dabei die Bedeutung einer Theorie-Praxis-Verbindung. Die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und deren Chancengleichheit sowie der Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen sind hierbei wesentliche Aspekte. Weitere wünschenswerte Aspekte sind Interdisziplinarität (Impulse, die Medientheorie und -praxis mit anderen Disziplinen, zum Beispiel der Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaften, Jura oder der Informatik verknüpfen) sowie Internationalisierung (Arbeiten, die unter Berücksichtigung der internationalen Forschungslage die aktuelle Medienentwicklung reflektieren).

Wer kann sich bewerben?

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Studierende von medienwissenschaftlichen und medienpädagogischen Studiengängen als auch an Studierende fachfremder Disziplinen, deren Arbeit eine Relevanz für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz geltend machen können. Es können Arbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die 2017 oder 2018 abgeschlossen worden sind, in der Regel Bachelor, Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen. Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten. Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich.

Weiterführende Informationen

Der medius 2019 wird von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) ausgeschrieben.

Informationen zum medius 2019 und zur Ausschreibung finden sich auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

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