Kinder- und Jugendschutz / Gesundheit

Mediensucht-Konferenz: Medien überall… wie schaffe ich es, gesund zu bleiben?

Jugendlicher mit Kapuze vor Computer
Bild: © Chepko Danil - fotolia.com

Bis zum 31. März sind noch Anmeldungen für die 6. Mediensucht-Konferenz am 5. Mai 2017 in Bonn möglich. Sie richtet sich an Fachkräfte und Vertretende aus den Bereichen Suchthilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik, Bildung, Medizin und Therapie, an Engagierte aus der Selbsthilfe und fachlich Interessierte.

Veranstalter ist die Ambulante Suchthilfe Bonn in kooperativer Trägerschaft des Caritasverbands für die Stadt Bonn e.V. und des Diakonischen Werks Bonn und Region gemeinnützige GmbH. Als Begründer und viermaliger Veranstalter der erfolgreichen Berliner-Mediensucht Konferenzen unterstützt der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland die Veranstaltung als Kooperationspartner.

Schnittstellenorientierte Mediensuchtprävention

Seit einigen Jahren entwickelt sich ein zunehmend dichteres Netz an Hilfeangeboten, -projekten und -maßnahmen, welche Betroffene und auch ihre Angehörigen in den Blick nimmt, die exzessiv oder missbräuchlich Medien nutzen oder von diesen abhängig sind. Die von Angehörigen und Betroffenen häufig unter dem Sammelbegriff „Mediensucht“ beschriebenen Symptome, Verhaltensweisen und Erlebniswelten weisen auf deutlich psychopathologisch gefärbte Muster hin, die in einigen Fällen denen einer Suchterkrankung gleichen.

Ergänzend zu den konkreten Hilfen – aber häufig mit einem viel weiteren Horizont – stellt sich auch die Prävention auf die Mediensucht ein: Sie setzt insbesondere an den Schnittstellen zwischen den verschiedenen und häufig sehr unterschiedlich agierenden und aufgestellten Hilfe- und Unterstützungsbereichen an. Neben der Suchthilfe sind vor allem die Bereiche Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik und Bildung angesprochen und sollten daher mit an Bord sein! Ebenfalls stehen so unterschiedliche Zielgruppen im Fokus wie z.B. die gesellschaftliche Generation, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist oder Eltern, welche nach wie vor orientierende Anlaufstellen sowie Austauschmöglichkeiten benötigen. Und weiterhin gibt es einen hohen Bedarf an umfassender und zielgerichteter Medienkompetenzvermittlung, die selbstverständlich auch die Gefahren der exzessiven Mediennutzung berücksichtigt. So stellt sich immer wieder die Frage, wo Mediensuchtprävention sinnvoll einsetzen und anfangen sollte – aber eben auch, wo sie ganz bestimmt nicht aufhören soll.

Zielgruppe

Fachkräfte und Vertretende aus den Bereichen Suchthilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung, Pädagogik, Bildung, Medizin und Therapie, Engagierte aus der Selbsthilfe und fachlich Interessierte sind herzlich zur Teilnahme an der Mediensucht-Konferenz eingeladen.

Anmeldung

Der Teilnahmebeitrag für diese Veranstaltung  beträgt 90,- Euro (pro Person, inkl. Verpflegung, ohne Übernachtung).

Weitere Informationen unter www.sucht.org/mediensuchtkonferenz

Gefördert wird die 6. Mediensucht-Konferenz durch das Bundesministerium für Gesundheit. Schirmherr ist der  Oberbürgermeister der Stadt Bonn Herr Ashok Sridharan.

Quelle: Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS), Fachverband der Diakonie Deutschland
vom 21.03.2017

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