Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Medienkompetenz-Preis M-V 2018: Vier Projekte stehen im Finale

Eine Siegesmedaille liegt auf einem Tisch
Bild: © Jamrooferpix - Fotolia.com

Der Medienkompetenz-Preis M-V prämiert jedes Jahr die innovativsten und nachhaltigsten schulischen und außerschulischen Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln. Die eingereichten 28 Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. Nun hat eine Jury die vier Finalisten bestimmt. Am 26. April findet die Preisverleihung statt.

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2018 haben sich in diesem Jahr 28 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2018 wird am 26. April 2018 zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen verliehen. Er prämiert nunmehr zum 13. Mal die innovativsten und nachhaltigsten Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln. Am Tag der Verleihung des Medienkompetenz-Preises M-V 2018 können sich die Gäste von der Vielfalt und dem Ideenreichtum der medienpädagogischen Arbeit im Land überzeugen.

Der Preis (dotiert mit insgesamt 2.000 Euro) wird in zwei Kategorien vergeben:

  • „Außerschulische Projekte“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
  • „Schulische Projekte“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)

Große Methoden- und Themenvielfalt der Projekte

Die aus vielen Teilen unseres Bundeslandes eingereichten Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. So zum Beispiel wurde im Landkreis Rostock eine Demokratie-Rally medial aufbereitet. Schülerinnen und Schüler aus Hagenow und deren Partnerschulen in der Türkei, Portugal, England, Italien und Martinique produzierten einen Film über die „perfekte europäische Schule“. Im Filmbüro MV in Wismar arbeiteten und arbeiten Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren sehr nachhaltig an unterschiedlichsten Medienprojekten; ebenfalls in Wismar entstand eine App zum Thema „Bienen“, die als digitale Erweiterung für den Schulunterricht dienen soll. In Demmin setzte sich ein Projektfachkurs der Klassenstufe 11 mit dem Thema „Terrorismus und dessen Beziehung zu den Medien“ auseinander.

Die vier besten Projekte

Ein Auswahlgremium hat die 28 Einreichungen gesichtet und diskutiert, schließlich acht Projekte ausgewählt und diese einer Preisjury empfohlen. Die Preisjury bestimmte aus den acht Bewerberinnen und Bewerbern die vier besten Projekte, die sich am 26. April 2018 einem breiten Publikum präsentieren dürfen:

  • der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. mit dem Projekt „VeRa ein Radioprojekt der Bildungsinitiative verquer.“
  • der Jugendmedienverband M-V e.V. aus Rostock mit dem Projekt „ß-Kongress“
  • die andere Grundschule Groß Nemerow mit dem Projekt „Lat di wat vertellen“
  • die Schülerzeitung „Copy Left“ der Regionalen Schule „Am Grünen Berg“ in Bergen auf Rügen mit dem Projekt „Gefangen in der digitalen Welt“

Über die Jury

Zur diesjährigen Preisjury gehören Petra Willert (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern); Dr. Uwe Dietsche (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V / Institut für Qualitätsentwicklung M-V / Leiter des Fachbereichs 4); Prof. Dr. Thomas Häcker (Professor für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik und Bildungsforschung an der Universität Rostock); Judith Greitsch (Referentin Direktion, Norddeutscher Rundfunk Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern); Dr. Lars Schulhoff (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V / Leiter des Referates Jugendhilfe, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendschutz, Rechtsangelegenheiten der Abteilung) und Barbro Wilcke (Gewinnerin des Medienkompetenz-Preises M-V 2017).

Beide Jurys haben lange diskutiert und es sich nicht leicht gemacht. Jedes einzelne Projekt, so die übereinstimmende Meinung der Jurorinnen und Juroren, sei wertvoll, verdiene Lob und Anerkennung und zeige auf seine Weise, wie wichtig die Medienkompetenz-Vermittlung in Mecklenburg-Vorpommern sei.

Quelle: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern vom 13.04.2018

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