Digitalisierung und Medien / Gender

Mädchen für die digitale Zukunft stärken

Drei Kinder sitzen vor dem Laptop
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50 Schülerinnen zwischen 10 und 18 Jahren aus Hamburg entwickelten 12 Monate lang gemeinsam mit ihren Lehrkräften, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie Mitarbeitenden von Adobe Deutschland Apps, die die Welt besser machen sollen. Im Millerntor-Stadion stellten die Teilnehmerinnen am Montag, den 27. August ihre Ideen vor.

Eine dieser Ideen entstand in der Hamburger Ida Ehre Schule: Die App „Drive Together“ soll dabei helfen, Fahrgemeinschaften in der nahen Umgebung zu bilden. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg will die App „UpCycle“ erstellen, um Einfälle zu fördern, aus altem Abfall etwas Nützliches für den Alltag zu schaffen. In den nächsten Monaten programmieren die Schülerinnen von ihren Mentorinnen und Mentoren von Adobe Deutschland unterstützt die Apps fertig.

Mädchen als unternehmerische Persönlichkeiten fördern 

Frank Hinte, Geschäftsführer der DKJS zum Engagement der Stiftung: „Wir wollen Mädchen als unternehmerische Persönlichkeiten fördern, sodass sie die ihnen besonders wichtigen Anliegen mit Hilfe digitaler Technologien lösen. Viele Mädchen und junge Frauen haben großes Potenzial, trauen sich aber nicht, einfach mal loszulegen, auszuprobieren und innovative Technik einzusetzen – dies wollen wir ändern.“

Programmieren macht am meisten Spaß 

Nükte Peisker-Ermler, Administrative Assistant bei Adobe Deutschland, ist von der Arbeit mit den Mädchen begeistert: „Neben dem eigentlichen Programmieren der Apps waren auch noch eine Reihe anderer Aufgaben wie die Konzepterstellung, Budgetplanung, das Projektmanagement sowie der selbstständige Videodreh Teil der Challenge. Als Mentorin hat mich am meisten fasziniert, dass den Teilnehmerinnen von allen Aufgaben das Programmieren am meisten Spaß gemacht hat. Das zeigt eindrucksvoll: Technik- & IT-Themen stoßen auch und gerade bei Mädchen und jungen Frauen auf großes Interesse und das sollte verstärkt unterstützt und gefördert werden.“

Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vom 28.08.2018 

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