Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

M-V: Medienbildung braucht Fachlichkeit und vernetzte Akteure

Eine Gruppe Jugendlicher, die alle auf ihre Tablets schauen
Bild: rawpixel.com

Welche Kriterien, welche Fachlichkeit und welche Zusammenarbeitsform sind notwendig, um Medienbildung und Medienkompetenzförderung in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu bringen? Am 3. Dezember stellt das Projekt „Qualität in der Medienbildung“ Ergebnisse und Schlussfolgerungen seiner dreijährigen Arbeit vor. Eingeladen sind u.a. Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sowie Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltungen.

Mit einer eintägigen Fachtagung am 3. Dezember, im Saal der ATARAXIA in Schwerin, informieren die Landesarbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern und ihre Partner/-innen im Projekt „Qualität in der Medienbildung“ über Ergebnisse und Schlussfolgerungen der dreijährigen Arbeit an diesem Thema. Anmeldung sind noch bis zum 30.11.2018 unter der Anmeldeseite in Kooperation mit dem Jugendmedienverband Meckenburg-Vorpommern möglich.

Medienbildung und Medienkompetenzförderung weiter bringen

„Wir haben das Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Medien ‚Qualität in der Medienbildung‘ genannt, um herauszufinden, welche Kriterien, welche Fachlichkeit aber auch welche Zusammenarbeitsform notwendig sind, um Medienbildung und Medienkompetenzförderung in Mecklenburg-Vorpommern ein entscheidendes Stück weiter zu bringen. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zeigt sich, sowohl an Schulen als auch im außerschulischen Bereich, dass fachlich versierte Pädagog(inn)en gebraucht werden. Auf keinem anderen Gebiet der Bildung werden Bildungsbedürftige so allein gelassen, wie im Medienbildungsbereich. Das muss sich ändern!“, sagte die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, Katharina Bluhm, heute in Rostock.

Bildungspartnerschaften ausbauen und verstetigen

Ziel des Projektes ist es, bestehende Bildungspartnerschaften der Medienkompetenzvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern in der Schulbildung und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung auszubauen und zu verstetigen. Dazu wurden in einem Fachnetzwerk Qualitätsstandards für die außerschulische Medienbildung erstellt, validiert und weiterentwickelt.

Zukunft der Medienbildung in M-V

„Auf dem Fachtag am 3. Dezember werten wir aus, resümieren und werden die Handlungsempfehlungen aus dem Projekt mit medienpäd­agogischen Akteur(inn)en sowie mit Vertreter(inne)n aus Wissenschaft, Politik und Kultur diskutieren. Wir werden das an Thementischen zur Zukunft der Medienbildung in M-V machen, wodurch Teilnehmende auch eigene Sichtweisen und eigenes Wissen einbringen können. Dankbar sind wir für die Projektförderung durch die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, speziell das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern und das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung“, so Bluhm weiter.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Pädagog(inn)en, Kita-Erzieher/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen, Akteure der medienpädagogischen Arbeit sowie Wissenschafter/-innen und Politiker/-innen, Vertreter/-innen aus Fachverwaltungen und alle in dieser Thematik Arbeitenden, u. a. in Netzwerken wie Medienaktiv MV, sowie an Medienbildung Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Julia Laß, Projekt „Qualität in der Medienbildung“, Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e. V., Friedrichstraße 23 in 18057 Rostock, 0381 20354-13, julia.lass@lagmedien-mv.de, www.lagmedien-mv.de

Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e.V. vom 08.11.2018

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