Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

LfM vergibt Projekt „Medienpädagogische peer-to-peer-Ansätze: Medienscouts - junge Nutzer für junge Nutzer“

Das Projekt „Medienpädagogische peer-to-peer-Ansätze: Medienscouts - junge Nutzer für junge Nutzer“ wird von der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement, in Kooperation mit Marco Fileccia, Lehrer am Elsa-Brandström-Gymnasium in Oberhausen, durchgeführt. Dies beschloss die Medienkommission der LfM in ihrer Sitzung am 17. Dezember 2010.

Besonders interaktive Medienangebote wie soziale Netzwerke, Chats und das sogenannte Instant Messaging werden immer stärker von Heranwachsenden genutzt. Neben Spaß und Unterhaltung bergen solche digitalen Kommunikationsplattformen aber auch Risiken. Eine neue medienpädagogische Maßnahme, um Kinder und Jugendliche für einen kritischen und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu sensibilisieren, ist der sogenannte peer-to-peer-Ansatz. Dabei werden junge Mediennutzer zu „Medienscouts“ ausgebildet. Diese so ausgebildeten Scouts agieren anschließend selbst als Ansprechpartner für ihre Mitschüler. 

Im Rahmen des Projekts sollen bestehende Projektmodelle recherchiert und mit Blick auf die Nutzbarmachung der darin gesammelten Erfahrungswerte ausgewertet werden. In einem nächsten Schritt soll ein Pilotkonzept entwickelt, erprobt und evaluiert werden. 

Herausgeber: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen

 

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