Neue Podcastreihe

„kopfgehört – IBEB im Gespräch“ rund um Bildung, Erziehung und Betreuung ist gestartet

Eine Jugendliche liegt mit geschlossenem Augen auf einem Sessel und hat Kopfhörer auf
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Mit „kopfgehört – IBEB im Gespräch“ hat das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit Rheinland-Pfalz (IBEB) nun eine Podcast-Reihe gestartet: Realitätsnah, praxisorientiert, wissenschaftlich fundiert und humorvoll werden im Audio-Podcast Themen rund um Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit besprochen.

Der Podcast erscheint dreimal im Jahr und wird auf Spotify veröffentlicht. Gerade ist die erste Folge „Einfach nervig! – ganz normales Verhalten bei Kindern?!“ mit der Psychologin und Professorin Dr. Rieke Hoffer online gegangen.

Transfermedium zwischen Wissenschaft und Praxis

Mit dem Podcast nutzt das IBEB ein zeitgemäßes Medium, um einmal mehr einen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu leisten. Hierzu werden Expertinnen und Experten zu verschiedenen praxisrelevanten Themen eingeladen, um mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des IBEB ins Gespräch zu kommen. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Interviewsituation, sondern – ganz im Sinne des Titels – um ein offenes und authentisches Gespräch.

Einfach nervig!

In der ersten Folge des IBEB-Podcasts kommt Prof. Dr. Rieke Hoffer zu Wort. Sie ist Psychologin sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie. Seit März hat sie die Professur für Soziale Arbeit im Kontext von Kinder, Jugend und Familie an der Hochschule Koblenz inne. In der Podcast-Folge „Einfach nervig! – ganz normales Verhalten bei Kindern?!“ geht sie unter anderem auf die Frage ein, was nerviges Verhalten bei Kindern eigentlich ist, wie es entsteht und unter welchen Umständen es ganz normal ist. Dabei erfahren die Hörerinnen und Hörer, dass das Erleben von nervigem Verhalten oft mit der eigenen Perspektive zu tun hat, und dass wir manchmal zu schnell und unbedacht mit dem Begriff „normal“ hantieren.

„Gerade für pädagogische Fachkräfte ist es wichtig, sich als ersten Schritt damit auseinanderzusetzen, was für sie persönlich eigentlich herausfordernde Situationen sind. Denn das hängt stark von den eigenen Werten und Normen ab. Diese Reflektion ist die Voraussetzung für einen professionellen, systematischen Umgang mit diesen Situationen, der an den Bedürfnissen der Kinder orientiert ist“, sagte Prof. Dr. Rieke Hoffer, „das erlebe ich in Fortbildungen mit Fachkräften immer wieder. In unserer aktuellen Veröffentlichung ‚Kinder mit herausforderndem Verhalten in der Kita. Eine Handreichung für ressourcenorientiertes Handeln‘ (Kohlhammer) mit Arbeitsmaterialien für die Praxis greifen wir das auch auf."

Quelle: RheinMoselCampus Hochschule Koblenz IBEB Sozialwissenschaften vom 13.10.2021

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