Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

KJM begrüßt Start der Initiative "Sicher online gehen"

Die KJM unterstützt die gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und der Wirtschaft als Partner der breiten Allianz.

"Kinder sollen die vielfältigen Chancen des Internets nutzen können, und möglichst selten auf seine Risiken stoßen." Das hat der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), Siegfried Schneider, zum Auftakt der Initiative "Sicher online gehen" in Berlin betont. Die KJM unterstützt die gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und der Wirtschaft als Partner der breiten Allianz. Schließlich steht ein erklärtes Ziel der KJM, die Öffentlichkeit für den Jugendmedienschutz im Internet zu sensibilisieren, im Mittelpunkt der Kampagne.

"Verantwortung wahrnehmen, Aufsicht gestalten": Unter diesem Motto ist die KJM seit dem Jahr 2003 zuständig für die Regulierung von privatem Rundfunk und Telemedien. Der Jugendschutz im Internet ist dabei einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. So hatte die KJM im Februar erstmals zwei Jugendschutzprogramme für das Internet unter Auflagen anerkannt. Trotz des Verbesserungsbedarfs dieser Programme, den die KJM auch anmahnt, war das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - und ein Beleg dafür, wie zukunftsorientiert die KJM auf Basis des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) arbeitet. Schneider: "Die KJM wird auch in Zukunft das Ziel verfolgen, den Jugendschutz im Dialog mit allen am Jugendschutz-System Beteiligten zeitgemäß und praxisgerecht voranzubringen." it)freundlichen Kinder- und Jugendhilfe.

Quelle: PM Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) vom 06.07.2012