Digitalisierung und Medien / Qualifizierung

Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ auf der didacta

Kinder machen Selfies
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Am Stand der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ auf der Bildungsmesse didacta geht es 2018 schwerpunktmäßig um das Spannungsfeld der Medienerziehung zwischen Schutz, Teilhabe und Prävention. Dort lernen Interessierte z.B. über Kinderwebseiten und -apps, eine Podiumsdiskussion widmet sich den Potenzialen und Risiken von digitalen Medien im frühen Kindesalter.

Zur Bildungsmesse didacta, vom 20. bis 24. Februar 2018 in Hannover, lädt die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ alle Interessierten ein, mit Akteur(inn)en und Partner(inne)n aus der aktiven Medienarbeit zu Fragen der Medienerziehung ins Gespräch zu kommen. Am Messestand der Initiative in Halle 12 (Stand B73) wird auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm an allen Tagen angeboten. Zudem werden Expertinnen und Experten der Initiative, Wissenschaft und Elternvertretung zum Thema „Zu früh für Medien?“ am ersten Messetag auf der didacta-Bühne „Forum aktuell“ diskutieren.

Medienerziehung zwischen Schutz, Teilhabe und Prävention

Medien – sei es analog oder digital – sind feste Bestandteile in Kindheit und Jugend. Je nach Alter braucht es unterschiedliche Wege, um Kinder und Jugendliche an eine kompetente und selbstbestimmte Mediennutzung heranzuführen. Dieser Herausforderung stellen sich derzeit viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch Eltern und Großeltern. „Unser diesjähriges Stand-Motto ‚Einfach gut mit Medien aufwachsen‘ stellt verschiedene Ansätze im Spannungsfeld der Medienerziehung zwischen Schutz, Teilhabe und Prävention vor. Wir geben interessierten Besucherinnen und Besuchern Orientierung, bauen Unsicherheiten ab und beantworten vor allem die vielen mitgebrachten Fragen“ so Adrian Liebig, Projektleiter des Initiativbüros.

Einfach gut mit Medien aufwachsen

Direkt am Messestand gibt es täglich mehrere Beiträge von Akteur(inn)en der Initiative. Interessierte lernen beispielsweise spannende und sichere Kinderwebseiten und -Apps kennen, erfahren mehr über digitale Kinderspielzeuge und erhalten Einblicke in die Perspektive der jugendlichen Mediennutzerinnen und -nutzer. Das  Standprogramm ist ein gemeinsames Angebot der gesamten Initiative; Ansprechpersonen aus den verschiedenen Projekten sind vor Ort.

Zu früh für Medien?

Am ersten Messetag lädt das Initiativbüro um 12 Uhr zu einer spannenden Diskussion auf dem Podium „Forum aktuell“ (Halle 12) ein. Es diskutieren Andrea Kallweit (jugendschutz.net), Katrin Molkentin (Bundeselternvertretung), Dr. Susanne Eggert (JFF) und Jörg Kratzsch (GMK) zu Potenzialen und Risiken der Nutzung von digitalem Spielzeug, Tablets und Co. im frühen Kindsalter.

Über die Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien

Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ unterstützt Eltern und pädagogische Fachkräfte mit verschiedenen Produkten und Angeboten dabei, ihre Erziehungsverantwortung auch im digitalen Zeitalter wahrzunehmen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Initiative, die Bund, Länder und Kommunen vereint. Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ bündelt die Angebote und koordiniert die Akteure der Initiative.

Quelle: Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ c/o Stiftung Digitale Chancen vom 19.02.2018

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