Bayern

Hackathon #ideenfürdiejugend soll Ideen junger Menschen fördern

Symbole zur Computer- und Informationstechnologie auf blauem Hintergrund mit jungen Menschen
Bild: rawpixel.com

Von 8. bis 10. Oktober findet unter dem Motto #ideenfürdiejugend ein digitaler Hackathon statt. Das Ziel der vom Bayerischen Jugendring (BJR) und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis ausgerichteten Veranstaltung: Junge Menschen entwickeln neue Kontakt- und Partizipationsformate. Die dabei entstehenden Projekte fördert die Staatsregierung mit insgesamt 1 Mio. Euro aus einem Jugendbudget.

„Der digitale Hackathon mit seinem Jugendbudget setzt an dem großen Bedürfnis von jungen Menschen an, die Gesellschaft mitgestalten zu dürfen“, erklärte BJR-Präsident Matthias Fack. Gerade in der Corona-Pandemie sei ein zu negativ geprägter Blick auf diese Generationen gerichtet. „Mit dem Hackathon wirken wir dem entgegen und schaffen ein Forum für kreative Ideen und eine bessere Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, so Fack.

An dem digitalen Hackathon können sich junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus ganz Bayern beteiligen. Von 8. bis 10. Oktober arbeiten sie online in Teams an Lösungen, Ideen und Konzepten, die die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen und weiterbringen. #ideenfürdiejugend ist kein Wettbewerb mit einem Preisgeld: Es geht um die nachhaltige Förderung und Umsetzung von konkreten Projekten und Ideen.

Dem JFF ist wichtig, das sich junge Menschen mit den Phänomenen der Digitalisierung auseinandersetzen: „Der Hackathon eröffnet die Möglichkeit, Antworten auf Fragen der Digitalisierung zu finden und fördert den Austausch zwischen jungen Menschen und Vertreter/-innen der Tech-Szene“, sagte JFF-Direktorin Kathrin Demmler. Dabei gehe es nicht um Digitalisierung als Selbstzweck. „Es geht darum, der Frage nach einem ‚guten‘ Leben mit digitalen Technologien nachzugehen“, so Demmler.

Hackathon und Jugendbudget sind zwei Bestandteile eines vom Ministerrat beschlossenen Konzepts zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie. Das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat den BJR und das JFF mit der Umsetzung beauftragt. Die beiden Vorhaben bieten jungen Menschen den nötigen Raum, Fragen der Jugendbeteiligung, der Demokratie, der Nachhaltigkeit, aber auch zu allen anderen für sie lebensweltlich-relevanten Themen zu beantworten und einzubringen.

Quelle: Bayerischer Jugendring vom 30.06.2021

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