Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

GMK-Neuerscheinung: Geteilter Bildschirm - getrennte Welten?

In dem aktuellen Band der GMK-Reihe „Schriften zur Medienpädagogik“ geht es um die Medienpraxis, ihre Wirkung und die Frage, ob und wie durch pädagogisch orientierte Medienarbeit der sozialen Trennung der Lebenswelten entgegen gewirkt werden kannn.

Führen Computer, Fernsehen, Internet und mobile Medien zu neuer Abgrenzung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen voneinander oder fördern sie Gemeinschaft und Partizipation? Können Medien dafür genutzt werden, materielle, kulturelle und soziale Grenzen zu überwinden, Dialoge anzustoßen oder ausgegrenzte Gruppen einzubinden?

Theoretiker und Praktiker der Medienpädagogik bieten Konzepte, wie mit Medienarbeit kommunikative, kulturelle und soziale Distanzen überwunden, Dialoge angestoßen und Integration gefördert werden können.

Eines ist offensichtlich: Die viel beschworene Globalisierung - vor allem der Märkte - hat nicht zur Harmonisierung der Lebensbedingungen geführt, sondern zu einer verschärften Trennung in Teilhaber der technischen und ökonomischen Entwicklung und Nichtteilhaber in meist südlichen Erdregionen, aber auch innerhalb der westlichen Kernländer. Die Differenzierungen haben sowohl vor als auch hinter dem Bildschirm stattgefunden.

Der Band wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bezug: kopaed verlagsgmbh, Pfälzer-Wald-Straße 64, 81539 München, fon:089. 688 900 98, fax 089. 689 19 12, www.kopaed.de, info@DontReadMekopaed.de; ISBN-13 978-3-86736-087-6, Preis: 16,00€ zuzüglich Versandkosten.

Quelle: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

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