Digitalisierung und Medien / Kinderschutz

Forum digitaler Kinderschutz – Jeder liest mit...

Smartphone Apps
Bild: geralt / pixabay.com

Die Kinder- und Jugendhilfe muss sich intensiver um den Schutz seiner Klientendaten kümmern. Ungeschütztes Abspeichern auf dem PC der eigenen Einrichtung und nicht verschlüsselter E-Mail-Kontakt mit Rat- und Hilfesuchenden oder Jugendämtern? Das geht gar nicht.

Darauf wiesen Datenschutzexpert(inn)en auf dem Medienforum der Kinderschutz-Zentren in Leipzig eindringlich hin. Und in der Tat waren die anwesenden Fachleute aus den Jugendämtern und Beratungsstellen an der ein oder anderen Stelle konsterniert, was mit versendeten Daten geschehen kann und welche Konsequenzen es haben kann, wenn man u.a. soziale Netzwerke für die eigene Arbeit nutzen möchte.

Auf der anderen Seite wurde aber auch deutlich, dass die Jugendhilfe in Zukunft mehr und mehr auf die Nutzung der digitalen Medien zurückgreifen wird. Ob dies über Jugendamt-Apps, zentrale Datenbanken oder neue Formen der Onlineberatung sein wird. Einig waren sich die Kongressteilnehmer(innen) darin, dass die Entwicklung sich schneller vollziehen wird, als dies zurzeit noch von der Praxis erlebt wird.

Der Fachkongress "Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt – Chancen und Risiken für die Soziale Arbeit" fand vom 25. - 26.06.2015 in Leipzig statt. Die Kinderschutz-Zentren beschäftigten sich intensiv mit der Frage, welche Anforderungen die digitale Welt an die soziale Arbeit und den Kinderschutz stellen.

Quelle: Newsletter der Kinderschutz-Zentren vom 14.07.2015.

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