Digitalisierung und Medien / Qualifizierung

Förderung für medienpädagogische Jugendprojekte in Rheinland-Pfalz

Mädchen sitzt am Laptop und schreibt etwas auf der Tastatur
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Ab sofort können Fachkräfte der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel vom Land eine Förderung für Projekte der Medienbildung erhalten.

Jugend und Medien

Die Nutzung von Medien gehört heute ganz selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Daher ist es wichtig, ihre Medienkompetenz zu stärken und sie für Fragen des Jugendmedienschutzes zu sensibilisieren. Die Förderung von Medienkompetenz in der Jugendarbeit und die Förderung der medienpädagogischen Bildung der Fachkräfte sind Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe.

Das Jugendministerium bietet mit seinen Kooperationspartnern ein breites und differenziertes Angebot für die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte und fördert auf vielfältige Weise medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche. Unter anderem bietet es Trägern, deren Mitarbeiterin oder Mitarbeiter erfolgreich am Landesfortbildungsprogramm "Medienbildung in der Jugendarbeit" teilgenommen haben eine Anschlussförderung für medienpädagogische Jugendprojekte (PDF, 146 KB) an.

Eine weitere wichtige Säule der medienpädagogischen Förderung in Rheinland-Pfalz ist die Förderung von Medienerziehung in den Jugendverbänden.

Das Jugendministerium setzt auf eine systematische Kompetenzvermittlung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei gilt das Internet nicht als per se "gefährlich" für Kinder und Jugendliche, Vielmehr geht es darum, sie darin zu unterstützen, sensibel Medieninhalte zu nutzen, zu gestalten und zu bewerten.
Dabei darf das Themenfeld Datenschutz nicht vernachlässigt werden. Wer am Datenaustausch von sozialen Netzwerken teilnimmt, sollte über die damit verbundenen Risiken informiert sein. Insbesondere Kindern und Jugendlichen ist ein sensibler Umgang mit ihren Daten zu vermitteln.

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 29.07.2015

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