Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendpolitik

Terror, Tod und Tragödien: Herausforderung und Verantwortung für Kindermedien

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Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet vom 16. bis 18. November 2016 in Berlin die 5. KinderMedienKonferenz, in deren Rahmen eine frühe politische Bildungsarbeit von Kindermedien-Journalisten durch den KinderMedienPreis 2016 gewürdigt wird.

Krieg, Terror, Katastrophen und Tod machen in der digitalen Welt längst nicht mehr halt vor der Tür zum Kinderzimmer, sie gelangen mitten hinein in die zu schützende Welt der Mädchen und Jungen. Nachrichten für Kinder zu machen, stellt die Kindermedienmacher deshalb vor größte Herausforderungen. Sie tragen eine immense Verantwortung in diesen Zeiten. Sie müssen Kompliziertes verständlich formulieren. Sie müssen Schreckliches einfach und anschaulich erklären und entscheiden, was sie Kindern zumuten können, ohne sie zu verstören.

Bei der 5. KinderMedienKonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, die vom 16. bis 18. November 2016 in der Jerusalemkirche in Berlin stattfindet, stellen sich Kindermedienmacher aus den journalistischen Genres Print, Online, TV und Radio den zentralen Fragen der heutigen Zeit und diskutieren erfolgreiche Konzepte und Lösungen für qualitätsvolle Angebote. Es werden Antworten gesucht auf Fragen wie: Wie binden Kindermedien soziale Netzwerke sinnvoll ein? Welche Themen und Inhalte kommen bei Kindern an? Wie wird Sprache kindgerecht? Auch gesellschaftspolitische Aspekte spielen eine zentrale Rolle, etwa Kindermedienprojekte für Flüchtlinge.

Die KinderMedienKonferenz ist einzigartig in der Branche und Trendsetter für alle Journalisten, die für und mit Kindern arbeiten. Das Programm bietet einen aufregenden und anregenden Mix aus Diskussionen, Expertenrunden, Best-Practice-Einheiten und Workshops. Die Teilnehmer und Experten erarbeiten Lösungen und entwerfen Strategien, wie auf das veränderte Medienverhalten junger Nutzer reagiert werden kann. "Berichterstattung für Kinder braucht journalistische Exzellenz. Kinder haben ein Recht auf qualitätsvolle Medienangebote, die Wissen vermitteln, Zusammenhänge analysieren und Orientierung bieten", betont Thomas Krüger, Präsident der bpb. "Kinder sind die Zukunft unserer freiheitlichen Demokratie. Sie wollen und sollen sich einmischen. Kinder wollen nicht nur Zuschauer sein. Sie wollen etwas bewegen.", erklärt Krüger.

Verleihung des KinderMedienPreises

Eine frühe politische Bildungsarbeit von Kindermedien-Journalisten würdigt die bpb mit dem KinderMedienPreis 2016, der am Abend des 17. November auf der Konferenz verliehen wird. Er zeichnet lokale journalistische Angebote aus, die vorbildlich und nachhaltig zur politischen Information der jungen Zielgruppe beitragen.

Die Teilnahme an der KinderMedienKonferenz 2016 ist begrenzt auf 120 Plätze.

Das Anmeldeformular und weitere Informationen zum Konferenzprogramm sowie zum KinderMedienPreis sind zu finden unter www.kindermedienkonferenz.de

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 01.09.2016

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