Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Stiftung Digitale Chancen und scoyo schaffen neue Spielräume für Bildung und Medien

Zwei Mädchen am Computer

Für Jugendliche aus sozial benachteiligenden Verhältnissen sind Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Anlaufstelle - vor allem im Hinblick auf das Lernen mit dem Computer und einen gleichberechtigten Zugang zum Internet. Vor diesem Hintergrund kooperieren die Stiftung Digitale Chancen und das Lernportal scoyo, um Einrichtungen bei der Arbeit mit dieser Zielgruppe zu unterstützen.

Die Lernplattform scoyo stellt im Rahmen dieser Kooperation 1.000 freie Zugänge zur Verfügung, die soziale Einrichtungen in ihrer praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen können. Schülerinnen und Schüler haben damit die Möglichkeit, Unterrichtstoff gezielt nachzuholen und in über 4.000 Lerngeschichten, 10.000 Übungen und Tests spielerisch neues Wissen aus sieben Schulfächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch zu vertiefen.

Wenn die Voraussetzungen in den Einrichtungen stimmen, haben Kinder großen Spaß am spielerischen Lernen', erklärt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen. Gemeinsam mit scoyo haben wir den Einsatz der Lernplattform 2009 in Berlin und NRW erprobt. Jetzt freuen wir uns über das große Engagement, denn das Pilotprojekt hat gezeigt, dass scoyo die Lernbereitschaft der jungen Nutzerinnen und Nutzer fördert und somit eine sinnvolle Bereicherung der nachschulischen Betreuung bieten kann."

Der Bericht über das Pilotprojekt ist im Juni 2011 im Siebenhaar Verlag erschienen. Ansprechpartner für die Vergabe der freien Zugänge an soziale Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit ist die Stiftung Digitale Chancen.

Als kommerzieller Anbieter einer Lernplattform sind wir uns unserer Verantwortung bewusst', sagt Daniel Bialecki, Leiter von scoyo. Mir persönlich ist es daher besonders wichtig, auf diesem Wege auch Schülern das Lernen mit scoyo zu ermöglichen, die sonst nicht die Möglichkeit dazu hätten', so Bialecki weiter.

Quelle: Stiftung Digitale Chancen

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