Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendarbeit

Schülergruppen aus Bayern überzeugen beim Multimediawettbewerb crossmedia mit kreativen Beiträgen

Kabelsalat
Bild: Enzo Forciniti   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

21 Schülergruppen konnten sich über eine Auszeichnung ihrer kreativen Beiträge für den Multimediawettbewerb crossmedia freuen. Kultusstaatssekretär und Schirmherr Bernd Sibler betonte: "Der Wettbewerb fordert junge Menschen dazu auf, sich aktiv und kreativ mit den neuen Medien auseinanderzusetzen."

Die Schülergruppen gestalteten mit neuester Computertechnologie und Software Beiträge wie "Äx-Alarm!", "Liebeskummer - eine bayerische Familienszene" oder "friendsweb" in sieben verschiedenen Sparten von Musik und Sounddesign über Multimedia bis hin zu 3D.

"Die außergewöhnlich interessanten und originellen Wettbewerbsbeiträge sind der beste Beweis für die Bedeutung von crossmedia für die Medienkompetenz junger Menschen. Denn in ihrer Herstellung stecken nicht nur viel fachliches Know-how und große Leidenschaft, sondern auch ein vertieftes Verstehen moderner Kommunikation im 21. Jahrhundert", so Staatssekretär Sibler, und Joachim Klein von der Landesbausparkasse Bayern (LBS) schloss sich ihm an.

Über 700 Schülerinnen und Schüler hatten sich an crossmedia beteiligt und insgesamt rund 130 Beiträge eingereicht. In Filmsequenzen, Hörspielen und Songs, mit interaktiven Programmen und Computerspielen, auf Internetseiten und in digitalen Präsentationen setzten sie sich mit schulischen, gesellschaftlichen oder persönlichen Themen auseinander. Eine Jury aus Experten wählte insgesamt 21 Preisträger in den sieben Bereichen aus, die ihre Ideen besonders originell und technisch anspruchsvoll umgesetzt hatten. Dafür überreichte die LBS Bayern Preisgelder im Wert von über 13.000 Euro.

Zusätzlich wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis im Rahmen der Initiative zeit.raum@bayern vergeben, die junge Menschen dazu einlädt, sich mit der eigenen Identität in Bayern auseinanderzusetzen. Eine Schülergruppe der Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden hatte die Idee der von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gestarteten Initiative aufgenommen. Die jungen Grafiker gestalteten die Aufklärungskampagne "Weiden hat ein Drogenproblem" und gewannen damit nicht nur den Sonderpreis, sondern auch den dritten Preis in der Sparte Grafik und Layout.

Der Multimediawettbewerb crossmedia wird einmal jährlich auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und der Stiftung art.131 von der Landesarbeitsgemeinschaft Neue Medien und der LBS Bayern ausgerichtet. Er findet in diesem Jahr bereits zum 17. Mal statt.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus vom 29.11.2012

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