Digitalisierung und Medien

Mit Medien grenzübergreifend lernen in der Großregion: eTwinning-Kontaktseminar in Saarburg

Mehrere Erwachsene stehen in einem Raum und sind auf dem Bild grafisch miteinander vernetzt.
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Vom 15. bis 16. Juni findet am Pädagogischen Landesinstitut Saarburg ein eTwinning-Kontaktseminar statt, bei dem das grenzübergreifende Lernen mit digitalen Medien im Mittelpunkt stehen wird. Teilnehmende aus Luxemburg, Frankreich und Deutschland werden sich treffen, um in die Projektarbeit mit eTwinning einzusteigen.

Die Arbeit in Projekten mit fächerübergreifendem Schwerpunkt verändert das Lernen in der Schule und führt zu einer neuen Lernkultur. Zusätzlich bietet eTwinning Schülern und Lehrern die Möglichkeit, sich auf einer sicheren Internetplattform über Grenzen hinweg auszutauschen und somit den europäischen Gedanken zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei nicht nur interkulturelle Kompetenzen, sondern lernen auch, mit digitalen Medien zu arbeiten.

Während der Veranstaltung werden die Kolleginnen und Kollegen aus der Großregion Projektideen entwickeln, die sie dann im nächsten Schuljahr mit ihren Klassen umsetzen können. eTwinning bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in europäische Schulpartnerschaften, die später weiter vertieft werden.

Die zweitägige Veranstaltung findet in Kooperation zwischen Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) statt und ist ein gelungenes Beispiel für die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Bildungsbereich, die im Jahre 2012 von den Kultusministern beider Ländern Doris Ahnen  und Ulrich Commerçon vereinbart wurde.

eTwinning, das Netzwerk für Schulen in Europa, ist Teil des europäischen Bildungsprogrammes für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (Erasmus+) und wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz finanziert.

Weitere Informationen unter: www.etwinning.de/

Informationen zum eTwinning-Seminar unter: "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Quelle: Ministerium für Bildung und Kultur Saarland vom 08.06.2015

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