Digitalisierung und Medien / Bildungspolitik

Lieberknecht: Differenzierte Medienerziehung ist eine der wichtigsten Bildungsaufgaben

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ruft zu einer kritischen Sicht auf die Medien auf. „Wir sollten dabei nicht nur technische, sondern auch moralische Maßstäbe anlegen“, sagte die Regierungschefin gestern auf den Evangelischen Medientagen in Gotha.

Christine Lieberknecht: „Der mündige, aufgeklärte und kompetente Umgang jedes Einzelnen mit modernen Medien wird immer wichtiger. Daher ist die differenzierte Medienerziehung der Kinder und Jugendlichen eine unserer wichtigsten Bildungsaufgaben. Manchen Eltern muss man sagen: Die höchste Form der Medienkompetenz ist das Drücken der Ausschalttaste.“ 

Lieberknecht betonte, dass sich Thüringen als Kindermedienland besonders in der Pflicht sehe. „Wir spüren gerade für die Medienkompetenz, für die Medienpädagogik und für den Jugendmedienschutz eine besondere Verantwortung“, so die Ministerpräsidentin.

Quelle: Thüringer Staatskanzlei

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