Digitalisierung und Medien / Recht

Kindernothilfe vergibt Medienpreis "Kinderrechte in der Einen Welt"

Bei ihrer 14. Medienpreis-Verleihung hat die Kindernothilfe am 26. Oktober herausragende Beiträge zum Thema "Kinderrechte in der Einen Welt" ausgezeichnet.

Fünf Journalisten erhielten die mit jeweils 2.500 Euro dotierten Preise für ihre Arbeiten über teils dramatische Kinderrechtsverletzungen. Erstmals verlieh auch eine Kinderjury einen eigenen Preis. Er ging an Ulrike Klausmann für ihren Hörfunkbeitrag "Wenn sie uns finden, sind wir verloren" (WDR 5). Die weiteren Gewinner: Wolfgang Bauer für seinen Artikel "Verhextes Land" (Nido), Jörn Klare für seinen Hörfunkbeitrag "Geld oder Leben - Krebspatienten in Moldawien" (DRadio Kultur), Martin Steffen für seine Fotostrecke "Tödliches Recycling" (Badische Zeitung) und Philipp Abresch für seinen Fernsehbeitrag "Die Kinder der Müllhalde" (ARD).

Die Gewinnerbeiträge beschäftigen sich unter anderem mit ausbeuterischer Kinderarbeit, Exorzismus und mangelnder Gesundheitsversorgung. "Sie führen uns auf beeindruckende Weise vor Augen, wie skrupellos überall auf der Welt die Rechte von Kindern missachtet werden", so Christina Rau, Schirmherrin des Medienpreises. "Mit dem neuen Preis der Kinderjury machen sich jetzt auch Mädchen und Jungen ganz intensiv für diese Themen stark und zeigen den Medienmachern: Es ist wichtig, dass Kinderrechtsverletzungen für alle Zielgruppen öffentlich gemacht werden."

Durch den Abend führte NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz, mit ihm auf der Bühne waren unter anderem die Schauspieler Natalia Wörner, Lisa Martinek und Manou Lubowski, der Vorsitzende der Kindernothilfe-Stiftung, Dr. Norbert Blüm, Manuela Schwesig, Stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, die Fernsehjournalisten Shary Reeves und Christoph Biemann von der "Sendung mit der Maus". Die musikalische Gestaltung übernahmen Andreas Bourani und Johannes Strate.

Quelle: Kindernothilfe vom 26.10.2012

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