Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendpolitik

Jugend digital ermöglichen – Fachbeitrag zum 15. Kinder- und Jugendbericht

Fünf Jugendliche sitzen nebeneinander im Gras und sind auf ihr Smartphone konzentriert
Bild: lev dolgachov

Mit Blick auf die Herausforderung eines Aufwachsens in digital-vernetzten Welten fasst Prof. Dr. Angela Tillmann, Mitglied der Sachverständigenkommission der Bundesregierung zentrale Ergebnisse des 15. Kinder- und Jugendberichts zusammen. Der Bericht formuliert die Notwendigkeit einer Jugendmedienpolitik, die sich als Anwältin von Jugend zur Durchsetzung ihrer Medienbildungsinteressen sieht.

Jugend online

Das On- und Offline-Leben ist für Jugendliche nicht mehr voneinander zu trennen, reale und virtuelle Lebensräume verschränken sich auf vielfältige und dynamische Weise (Deutscher Bundestag 2017, 273ff.). Junge Menschen nutzen vor allem Soziale Netzwerke und Dienste wie WhatsApp, Snapchat, Instagram und Facebook, um sich zu vernetzen und zu vergemeinschaften aber auch um an ihrer Identität zu arbeiten.

Ein wichtiges Nutzungsmotiv für Jugendliche ist die Beziehungspflege (Schmidt/Paus-Hasebrink/Hasebrink 2009). Jugendliche nutzen das Internet aber auch, um sich zu „unterhalten“, z.B. über YouTube (MPFS 2016). Dort rezipieren sie mit Vorliebe humorvolle Inhalte und treffen auf Menschen, die ihnen allerdings auch Angebote zur persönlichen Normen- und Wertebildung machen. Jugendliche nutzen das Netz weiterhin dazu, sich spielerisch zu messen oder selbst darzustellen, ihre Zugehörigkeit zu Szenen zu symbolisieren, spezielles Wissen und persönliche Erfahrungen von sich preiszugeben oder Texte, Videos und Fotos zu produzieren, die in einigen Fällen eher für private, in anderen für halböffentliche oder auch öffentliche Sphären bestimmt sind. Für Jugendliche ist es somit selbstverständlich, dass sie auch in der Online-Welt Identitäts-, Ganzheits- und Subjektivitätserfahrungen suchen (Baacke 1988).

Auffällig sind die massenmedialen Bezüge in ihren Selbstdarstellungen, bereits bestehende mediale Inhalte werden kreativ neu kombiniert – eine Praxis, die durch die Rechtsprechung in Deutschland teils als Urheberrechtsverletzung eingestuft wird. Mit ihren Online-Praktiken greifen Jugendliche und junge Erwachsene mitunter auch in die Software und die Konsumkultur ein, zum Beispiel indem sie als Hacker den Programmcode verändern oder als Fan eine populäre Geschichte nach eigenem Belieben online weitererzählen. Sie vernetzen sich auch global und transnational, schließen sich Online-Communities an und handeln natio-ethno-kulturelle Identitäten aus.

Die digitalen Medien und Technologien bieten somit einen Ermöglichungsraum, in dem Jugendliche und junge Erwachsene soziale Handlungsfähigkeit erwerben, soziokulturell, politisch und ökonomisch Verantwortung übernehmen und sich selbst positionieren. Sie bearbeiten damit die drei Kernherausforderungen der Jugendphase, wie sie von der Sachverständigenkommission für den 15. Kinder- und Jugendbericht herausgearbeitet wurden, auch in ihren virtuellen Lebensräumen.

Zugleich zeigt sich, dass nach wie vor nicht alle Jugendlichen gleichermaßen an der Netzkommunikation und -kultur teilhaben. Die unterschiedliche Teilnahme bedingt dann auch, dass nicht alle den Anforderungen sowie Zumutungen der digitalen Infrastruktur in gleichem Maße gewachsen sind. Dies auch deshalb, weil der digitale Raum Jugendlichen auch neue Kompetenzen abfordert.

Digitale Ungleichheiten – Digitale Spaltung

Ob und in welcher Weise Jugendliche online partizipieren, ist weiterhin abhängig vom Wohnort (Stand-Land, Ost-West), von dem (anvisierten) formalen Bildungsabschluss, von dem sozio-ökonomischen Status und Geschlecht, von einer ggf. vorliegenden Behinderung oder dem aufenthaltsrechtlichen Status. Die digitale Kluft ist also längst noch nicht überwunden (Hargittai/DiMaggio 2001; Hargittai 2002). Es finden sich bis heute Hinweise darauf, dass eine digitale Spaltung zwischen Jugendlichen, die das Internet (aktiv) nutzen, und jenen, die es nicht (oder einseitig) nutzen, existiert. Diese Differenzen lassen sich einerseits an Strukturmerkmalen festmachen, die vor allem in Kombination oder Überschneidung mit anderen Kategorien (intersections) wirksam werden, Einfluss nimmt aber auch weiterhin das sozialökologische Umfeld.

Aktuell sind es vor allem Menschen mit Behinderungen, die mit Barrieren im Zugang (z.B. Ausstattung), in der Beschaffenheit der Medienangebote selbst (z.B. fehlende Audiodeskription, Untertitelung) und im sozialen Kontext (z.B. restriktiver Medienzugang) konfrontiert werden (Bosse 2017, Adrian et a. 2017). Parallelen finden sich auch bei Jugendlichen in prekären Lebenslagen (Behnisch/Gerner 2014, Kutscher/Kreß 2015).

Digitale Grenzarbeit im durchkommerzialisierten Umfeld

Der soziotechnische Ermöglichungsraum „Internet“ eröffnet Jugendlichen allerdings nicht nur zusätzliche Möglichkeiten zur Bearbeitung der Kernherausforderungen der Jugendphase, er fordert sie auch neu: „So haben Jugendliche und junge Erwachsene häufig Sorge, etwas zu verpassen oder nicht rechtzeitig auf Kommunikationsanfragen zu reagieren. Parallel dazu werden sie mit Grenzverschiebungen konfrontiert, z. B. im Bereich Öffentlichkeit und Privatheit oder in punkto Präsenz und Kopräsenz, in sozialen Grenzsituationen (z. B. Hatespeech, Cybermobbing) und in strukturellen Dilemma-Situationen (z. B. Datenschutz). Gefordert werden sie weiterhin durch ethische Fragen (z. B. Schutz der Daten anderer) und Rollenwechsel (z. B. von Konsumierenden zur Produzierenden)“ (Deutscher Bundestag 2017, 59) Der 15. Kinder- und Jugendbericht bezeichnet junge Menschen im Zuge dessen auch als digitale Grenzarbeiter und Grenzarbeiterinnen (ebd.).

Herausfordernd ist diese so bezeichnete digitale Grenzarbeit auch, da sie in einem durchkommerzialisierten Umfeld stattfindet und die Nutzung technischer Dienste nicht ohne Preisgabe persönlicher Daten möglich ist, „die nicht nur Rückschlüsse auf Konsumabsichten, Gesundheit, politische Einstellungen, Qualifizierungen etc. zulassen, sondern auch dazu genutzt werden, um Vorhersagen über zukünftige Zustände und Entwicklungen im Gesundheitswesen, im Bildungswesen, bei der Kriminalitätsbekämpfung etc. zu treffen. Intensiviert wird die Datensammlung und -verarbeitung dadurch, dass diese zunehmend automatisiert stattfindet und immer mehr Dinge des Alltags mit Sensoren und Datenschnittstellen ausgestattet sind („Internet der Dinge“)“ (ebd., 273).

Hoch brisant ist die permanente Datensammlung auchweiterhin, da sich derzeit nicht absehen lässt, welche Auswirkungen „digitale Jugendsünden“ zukünftig auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene haben werden. Für Jugendliche stellt diese Situation ein Dilemma dar: So ist die soziale Teilhabe unmittelbar mit der Nutzung einer Handvoll Dienste verknüpft, die sich im Besitz weniger Unternehmen befinden, welche die Persönlichkeitsrechte weitgehend missachten.

Unterstützungsstrukturen on- und offline

Die Sachverständigenkommission des 15. Kinder- und Jugendbericht verweist auch darauf, dass Jugend einen „gesellschaftlichen Integrationsmodus“ darstellt, der in einem Generationenzusammenhang gesellschaftlich und sozialpolitisch gestaltet wird (Deutscher Bundestag 2017, 462). Aktuell, so die mahnenden Worte des Berichts, werden Jugendliche und junge Erwachsene „vornehmlich als selbstverantwortliche Gestalterinnen und Gestalter ihrer persönlichen Lebensplanung und ihres zukünftigen Lebensentwurfs angesprochen“ (ebd.). Im Kontext der Mediennutzung werden sie z.B. gerne als „digital natives“ adressiert, die a priori für die Gesellschaft von Morgen vorbereitet und qualifiziert zu sein scheinen. Ausgeblendet wird damit die Frage, wie das Jugendalter in der Gegenwart durch globale und (medien-)technologische, ökonomische Entwicklungen und politischen Regulationen geprägt und gestaltet wird und auf welche Unterstützungsstrukturen Jugendliche und junge Erwachsene treffen – und wo es politischen und pädagogischen Nachbesserungsbedarf gibt.

So wird bezogen auf das Medienhandeln junger Menschen deutlich, dass Jugendliche sich aktuell nicht nur selbst mit Medien sozialisieren (müssen), sondern auch, dass die bereits aufgezeigten sozialen Ungleichheiten im Umgang mit digitalen Medien durch fehlende Unterstützung und Strukturen im sozialen und institutionellen Gefüge teils weiter verstärkt werden. So sind Medienerziehungsstile weiterhin eng mit den familialen Ressourcen der Familie verbunden: Ein formal geringer Bildungsabschluss geht häufig mit einem unkritischeren Medienhandeln der Eltern und geringerem medienerzieherischen Engagement einher (Wagner/Gebel/Lampert 2013).

Auffallend ist auch, dass Eltern die Verantwortung für die Medienerziehung mit zunehmendem Alter der Kinder stärker außerhalb der Familie und bei der Schule sehen (Wagner/Eggert/Schubert 2016). Die Schule erfüllt die Erwartung, die Eltern an sie stellen, allerdings nur bedingt. Nach wie vor fehlt es in Anknüpfung an die international vergleichende ICILS-Studie 2013 an Internetzugängen und übergreifenden technischen und pädagogischen Konzepten (Bos u.a. 2014).

Forderungen nach einer stärkeren Berücksichtigung digitaler Medien und Technologien werden auch in Positionspapieren der Jugendhilfe formuliert (z.B. AGJ 2014). Handlungsbedarfe deuten sich nicht nur im Hinblick auf die Ausstattung an – hier zeigen sich z.B. in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit große Unterschiede zwischen Land und Stadt und Ost und West-Deutschland (Seckinger u.a. 2015), sondern auch in verschiedenen Handlungsfeldern wie beispielsweise der mobilen Jugendarbeit, der (Online-)Beratung, in stationären pädagogischen Einrichtungen, in der Jugendhilfeplanung etc. Auch der erzieherische Jugendmedienschutz ist aufgefordert, sich neu aufzustellen.

Schlussfolgerungen aus dem 15. Kinder- und Jugendbericht:

Jugend digital ermöglichen – Jugendmedienpolitik gestalten

Ob Jugendliche und junge Erwachsene ihre Anliegen und Themen mit gesellschaftlichen Erwartungen mit und in digitalen Medien ausbalancieren können, hängt von vielfältigen, zukünftig stärker miteinander zu verzahnenden Rahmenbedingungen ab; hierzu gehören infrastrukturelle (z. B. Zugang, regulierte Datenerhebung), technische (z. B. Safety by Design) und rechtliche (z. B. Datenschutz, Jugendmedienschutz) als auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen (z. B. Förderung von Medienkompetenz). In der Verantwortung sind die Politik und die Unternehmen, aber auch die Zivilgesellschaft.

Gemeinsam gilt es vielfältige Strategien zu entwickeln, um soziale Ungleichheiten im Zugang zu digitalen Medien und in der Entwicklung von Mediennutzungsstilen aufzuheben. Zeitgleich sind große Anstrengungen notwendig, um das asymmetrische Machtverhältnis zwischen Anbietern und Nutzenden neu zu regulieren und die Rechte Jugendlicher, zuvorderst ihre Persönlichkeitsrechte zu stärken.

Notwendig erscheinen darüber hinaus zielgruppensensible Angebotsformen in unterschiedlichen pädagogischen Feldern, die eine frühzeitige und kontinuierliche Förderung von Medienkompetenz gewährleisten. Dies setzt allerdings auch eine grundlegende Aus- und fortwährende Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte im Bereich der Medienbildung voraus. Erforderlich erscheint damit insgesamt auch eine gesellschaftliche Verständigung über Rechte, Werte und Normen in einer zunehmend durchkommerzialisierten und datengetriebenen Netzkultur und Gesellschaft.

Für die Teilnahme an diesem Diskurs der Netzwerkgesellschaft sind laut dem 15. Kinder- und Jugendbericht nicht nur alle Menschen zu befähigen, sie sind vielmehr auch zu beteiligen. Ein Ermöglichungsraum Jugend erfordert laut dem Bericht damit insgesamt eine „Jugendmedienpolitik, die sich als Anwältin von Jugend zur Durchsetzung von Medienbildungsinteressen sieht, Jugend somit eine durchgängige und institutionenübergreifende digitale Teilhabe ermöglicht und sie aktiv in die Gestaltung der Kommunikationskultur einbezieht“ (Deutscher Bundestag 2017, 327).

Hintergrund

Im Herbst 2015 hat die Bundesregierung eine 12-köpfige Sachverständigenkommission einberufen und beauftragt, sich im 15. Kinder- und Jugendbericht mit der Lebensphase Jugend auseinander zu setzen. Zur Anfertigung eines Kinder- und Jugendberichtes ist die Bundesregierung qua Gesetz (§84 SGB VIII) verpflichtet. Einmal pro Legislaturperiode ist ein solcher Bericht anzufertigen und wird dem Bundestag und Bundesrat vorgelegt. Für den 15. Kinder- und Jugendbericht wurde der Sachverständigenkommission das Thema „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter als zentrale Rahmenfaktoren des Aufwachsens“ mit auf den Weg gegeben.

Die Sachverständigenkommission entschied sich dazu, dem Thema „virtuelle Welten“ einen besonderen Stellenwert in einem eigenen Kapitel einzuräumen. Mit dieser Entscheidung berücksichtigt die Kommission, dass die digitalen Medien und die digitale Infrastruktur für die Gesellschaft insgesamt und für Jugendliche im Besonderen in allen Lebensbereichen veränderte Rahmenbedingungen markieren. Digitale Medien und die digitale Infrastruktur, so die These, stellen eine grundlegende Bedingung gesellschaftlicher Teilhabe dar; auch geht das Leben in digital-vernetzen Leben mit je spezifischen Entwicklungsherausforderungen und -potenzialen einher.

Von dieser These ausgehend, stellte sich die Frage, welche Optionen die digitalen Medien bieten, um die Herausforderungen der Lebensphase Jugend zu bearbeiten und wie Jugendliche und junge Erwachsene ihre Anliegen und Themen mit den gesellschaftlichen Erwartungen mit und in digitalen Medien ausbalancieren.

Kernherausforderungen der Jugendphase

Die Sachverständigenkommission verständigte sich bei den Kernherausforderungen, die alle Jugendlichen und jungen Menschen im Jugendalter bewältigen müssen, auf die inhaltlichen Kriterien der Selbstpositionierung, Verselbständigung und Qualifizierung. Damit grenzt sie sich von fixen Altersgrenzen ab, die angesichts der Befunde zur Entwicklung von Erwerbstätigkeit, Teilnahmezahlen an Maßnahmen der formalen Bildung und der Veränderung des Verhältnisses von Berufsausbildung, Studium und Erwerbstätigkeit zunehmend hinfällig werden (Deutscher Bundestag 2017, 93).

Diese benannten Anforderungen, so die Ansicht der Kommission, prägen das Aufwachsen aller jungen Menschen in Deutschland und müssen von allen jungen Menschen bearbeiten werden – auch teils noch im dritten Lebensjahrzent. Wenn keine scharfen Altersgrenzen mehr festgesetzt werden, kann die Politik aus Sicht der Kommission zugleich auch nicht frühzeitig der Verpflichtungen zur Förderung und Unterstützung junger Menschen entkommen. Aber auch die Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sind weiterhin aufgefordert, ihren Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu reflektieren.

Somit stellt sich – auch bezogen auf das Medienkapitel – die Frage, welchen Beitrag das „institutionelle Gefüges des Aufwachsens“ (ebd., 95 ff.) leistet, sodass junge Menschen ihre Anliegen und Themen mit gesellschaftlichen Erwartungen auch mit und in digitalen Medien ausbalancieren können, wie also die Eltern, Schule und Jugendhilfe auf die veränderte Medienumgebung und das digital-vernetzte Leben vorbereitet sind und an welchen Stellen es einer Nachbesserung bisheriger Regulierungen der Jugendphase aber auch des „digitalen Ermöglichungsraumes“ bedarf.

Über die Autorin

Prof. Dr. Angela Tillmann ist Professorin für Kultur- und Medienpädagogik am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln. Sie leitet dort den Forschungsschwerpunkt Medienwelten und das Projekt Spielraum – Medienpädagogik in der digitalen Spielekultur. Prof. Dr. Angela Tillmann war Mitglied der Sachverständigenkommission des 15. Kinder- und Jugendberichts.

Literatur

Adrian, Sebastian/Hölig, Sascha/Hasebrink, Uwe/Bosse, Ingo/Haage, Annegret (2017): Mediennutzung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Medienbezogene Handlungen, Barrieren und Erwartungen einer heterogenen Zielgruppe. In: Media Perspektiven, H. 3, S. 145-156

Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) (2014): „Mit Medien leben und lernen – Medienbildung ist Gegenstand der Kinder- und Jugendhilfe!“. Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe,,AGJ www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2012/Medienbildung.pdf, 08.04.2017

Baacke, Dieter (1988): Medienkulturen – Jugendkulturen. In: Radde, M./Sander, U./Vollbrecht, R. (Hrsg.): Jugendzeit – Medienzeit. Daten, Tendenzen, Analysen für eine jugendorientierte Medienerziehung. Weinheim & München, S. 15–42

Behnisch, Michael/Gerner, Carina (2014): Jugendliche Handynutzung in der Heimerziehung und ihre Bedeutung für pädagogisches Handeln. In: unsere jugend, 66. Jg., H. 1, S. 2-7

Bos, Wilfried/Eickelmann, Birgit/Gerick, Julia/Goldhammer, Frank/Schaumburg, Heike/Schwippert, Knut/Senkbeil, Martin/Schulz-Zander, Renate/Wendt, Heike (2014): ICILS 2013 – Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich. Münster/New York

Bosse, Ingo (2017): Medienbildung und Inklusion: wechselseitige Partizipationsgewinne. In: Sachverständigenkommission 15. Kinder- und Jugendbericht (Hrsg.): Materialien zum 15. Kinder und Jugendbericht. Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter. München: Deutsches Jugendinstitut, S. 261–336, www.dji.de/15_kjb, 21.05.2017

Deutscher Bundestag (2017): 15. Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Deutscher Bundestag, Drucksache 18/11050.

Hargittai, Eszter (2002): Second-level digital divide: Differences in people’s online skills. In: first monday, 7. Jg., H. 4, www.firstmonday.org/issues/issue7_4/hargittai/index.html08.05.2017

Hargittai, Eszter/DiMaggio, Paul (2001): From the „Digital Divide” to the „Digital Inequality“. Studying internet use as penetration increases. Working Paper, https://www.princeton.edu/ 20.05.2017

Kutscher, Nadia/Kreß, Lisa-Marie (2015): „Internet ist gleich mit Essen“. Empirische Studie zur Nutzung digitaler Medien durch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, https://images.dkhw.de/fileadmin/Redaktion/1.1_Startseite/3_Nachrichten/Studie_Fluechtlingskinder-digitale_Medien/Studie_digitale_Medien_und_Fluechtlingskinder_Langversion.pdf, 08.04.2017

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (MPFS) (2016): JIM-Studie 2016. Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. Stuttgart, https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2016/JIM_Studie_2016.pdf, 21.05.2017

Seckinger, Mike/Pluto, Liane/ Peucker, Christian/ Sante, Eric (2015): Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Eine empirische Bestandsaufnahme. Weinheim und Basel

Wagner, Ulrike/Gebel, Christa/Lampert, Claudia (Hrsg.) (2013): Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Band 72. Berlin.

Wagner, Ulrike/Eggert, Susanne/Schubert, Gisela (2016): Mobile Medien in der Familie (MoFam). Kurzfassung der Studie. München, www.jff.de/studie_mofam, 21.05.2017

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