Digitalisierung und Medien / Bildungspolitik

Hessisches Kultusministerium und Landesmedienanstalt schließen Rahmenvereinbarung zur Vermittlung von Medienkompetenz in Schulen

Die neuen Medienwelten rund um Facebook, Twitter und Co. prägen die heutige Kommunikation. Umso wichtiger ist ein kompetenter und bewusster Umgang mit den neuen Medienwelten. Daher gilt es, Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren für die neuen Kommunikationsmöglichkeiten zu sensibilisieren und ihnen eine verantwortungsvolle Mediennutzung zu vermitteln. Dies ist nach Auffassung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und des Hessischen Kultusministeriums (HKM) insbesondere im schulischen Bereich erforderlich.

Durch die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung bekundeten Kultusministerin Dorothea Henzler und LPR-Direktor Prof. Wolfgang Thaenert ihren gemeinsamen Wunsch, Maßnahmen zur Vermittlung von Medienkompetenz voranzutreiben. Ziel ist, die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medienkompetenz­vermittlung im Land Hessen zu festigen. Nachhaltige Effektivitäts- und Effizienzpotentiale auf dem Tätigkeitsfeld sollen aktiviert und gebündelt werden. Kultusministerin Dorothea Henzler betonte anlässlich der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung die Bedeutung der Medienkompetenzvermittlung in der Schule. „Mit der Hessischen Landesmedienanstalt haben wir einen sehr kompetenten, aktiven und kreativen Partner. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der medienpädagogischen Projektarbeit in der Schule, bei Fragen des Jugendmedienschutzes wie auch bei der Entwicklung von Fortbildungsmaterialien für Lehrer ist ein zukunftsorientiertes Modell und hat mit unserer Vereinbarung nun auch einen fundierten Rahmen.“

Prof. Wolfgang Thaenert blickt auf eine positive Zusammenarbeit: „Medienkompetenz ist und bleibt eine Schlüsselqualifikation. Eine umfassende und richtungweisende Vermittlung in einem Flächenland wie Hessen gelingt nur durch ein medienpädagogisches Netzwerk. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt und trägt zur Stärkung beider Partner bei. Gemeinsam gilt es nun, Synergien zu schaffen und neue medien­pädagogische Angebote zur Medienbildung im schulischen Bereich zu etablieren.“

Quelle: Hessisches Kultusministerium

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