Digitalisierung und Medien / Jugendforschung

Forschungsbericht erschienen: Jugendliche Aktivitäten im Wandel

Kabelsalat
Bild: Enzo Forciniti   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Das Deutsche Jugendinstitut und die Technische Universität Dortmund führten zwischen September 2009 und Dezember 2010 ein Forschungsprojekt unter dem Titel „Jugendliche Aktivitäten im Wandel. Gesellschaftliche Beteiligung und Engagement in Zeiten des Web 2.0.“ durch.

Das Vorhaben wurde gefördert durch das Bundesfamilienministerium. Mit dem Forschungsprojekt wurden Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen dem Freizeitverhalten, der Mediennutzung und dem freiwilligen Engagement Jugendlicher gewonnen.

Das Forschungsdesign bestand aus drei sich teilweise zeitlich überschneidenden Modulen. Das erste Modul diente im Wesentlichen der Erarbeitung des empirischen Forschungsstandes sowie der theoretischen Fachdebatten. Ein Schwerpunkt des 2. Moduls lag auf der Erstauswertung des Integrierten Surveys (AIDA) des Deutschen Jugendinstituts. Innerhalb des 3. Moduls schließlich wurde eine eigene empirische Erhebung durchgeführt. Hierbei sollte empirisch fundiertes Wissen zu folgenden Fragestellungen generiert werden:

  • Welche Potentiale des Engagements bietet das Netz?
  • Welche Wirkung hat das Internet auf die reale Welt Jugendlicher, auch in Bezug auf gesellschaftliche Beteiligung und Information?

Die Untersuchung setzte auf AIDA auf, wobei insgesamt 1.000 gezielt ausgesuchte Jugendliche innerhalb eines Vergleichsgruppendesigns befragt wurden.

Der Endbericht des Forschungsprojektes liegt nun vor. Es konnte nachgewiesen werden, dass

  1. die verstärkte Internetnutzung Jugendlicher keinen negativen Einfluss auf ihre Bereitschaft zum freiwilligen Engagement hat,
  2. Computer und Internet zum alltäglichen Hilfsmittel auch im traditionellen freiwilligen Engagement Jugendlicher geworden sind und
  3. sich auch bei Jugendlichen neue Formen internetgestützten Engagements zeigen.

Detaillierte Ergebnisse lesen Sie in dem 167-Seiten starken Endbericht, den Sie hier herunterladen können.

Quelle: TU Dortmund

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