Digitalisierung und Medien / Im Fokus

Einladung zur Teilnahme am BVKJ-Medienpreis 2014

Kleiner Junge blickt nach oben
Bild: PublicDomainPictures / pixabay.com

Mit dem Medienpreis des Berufsverbands Kinder- und Jugendärzte werden journalistische Beiträge ausgezeichnet, die das Thema der Kinder im sozialen Abseits fachlich kompetent behandeln und zeigen, worauf es ankommt, um sozial benachteiligten Kindern nachhaltig zu helfen.

Das Thema

Fast jedes sechste Kind in Deutschland ist nach Angaben des Autors des Armutsberichts, Professor Klocke, auf die soziale Grundsicherung angewiesen und lebt somit in prekären Verhältnissen. Viele dieser Kinder wachsen in bildungsfernen Familien auf, sie werden nur mangelhaft gefördert, ihre gesamte spätere soziale und berufliche Entwicklung leidet dadurch Schaden. Vor allem mangelhafter Spracherwerb, aber auch fehlende Bewegungsanregung und die frühe Erfahrung instabiler familiärer Verhältnisse führen zu Entwicklungsstörungen, chronischen Krankheiten, schlechten Schulleistungen, Schulabbrüchen und Armutskarrieren. Das soziale und berufliche Scheitern solch schlecht geförderter Kinder verursacht nicht nur individuelles Leid, sondern auch hohe Kosten, die die Gesellschaft tragen muss. Und trotzdem schaut sie beiseite. Kinder- und Jugendärzte sehen in ihren Praxen jeden Tag Kinder mit sozial bedingten Entwicklungsdefiziten und Verhaltensauffälligkeiten. Sie können diese Störungen diagnostizieren, aber nicht heilen - weder durch ärztlichen Rat, noch durch die Überweisung zu Ergo- und Sprachtherapie.

Das Ziel der Ausschreibung

Mit dem BVKJ-Medienpreis werden herausragende journalistische Beiträge aus den Kategorien Print, Fernsehen und Hörfunk ausgezeichnet, die das Thema der Kinder im sozialen Abseits leser-, hörer- bzw. zuschauernah und fachlich kompetent behandeln, die der Öffentlichkeit vom Kinderleben auf der Schattenseite unserer Gesellschaft berichten und die uns sagen, worauf es ankommt, um sozial benachteiligten Kindern von Anfang an und nachhaltig zu helfen.

Die Beiträge

Bewerber für den BVKJ-Medienpreis können deutschsprachige Beiträge aus Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk- und Fernsehbeiträge einreichen, die im Jahr 2013 veröffentlicht wurden. Diese können das gesamte journalistische Spektrum spiegeln: Reportagen, Berichte, Essays, Interviews, Dokumentationen, Hörspiele, Kommentare, Serien, Kindersendungen usw.

Der Initiator

Der BVKJ-Medienpreis wird vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) ausgeschrieben. Der BVKJ ist die Interessenvertretung der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Über 12.000 Kinder- und Jugendärzte aus Klinik, Praxis und öffentlichem Gesundheitsdienst gehören dem Verband an. Der BVKJ setzt sich für die bestmögliche gesundheitliche Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein und kämpft für entsprechende Rahmenbedingungen.

Die Sponsoren

Die Ausschreibung eines gut dotierten Medienpreises übersteigt auch die Möglichkeiten eines großen Berufsverbandes. Wir danken deshalb unseren Sponsoren für ihre großzügige finanzielle Unterstützung, die erst die Realisierung dieser Preisverleihung möglich gemacht hat: Verleger Norbert Beleke und eine Spende der Pfizer Pharma GmbH.

Die Dotierung

Der BVKJ-Medienpreis ist für die Kategorien „Fernsehen“, „Hörfunk“ und „Print“ mit jeweils 5.000 € dotiert. Die Jury behält sich vor, den Gewinn in mehrere Kategorien aufzuteilen bzw. die Preise nicht oder anders zu verleihen. Die Preisverleihung findet im zweiten Quartal 2014 in Berlin statt. Die Jury besteht aus Kinder- und Jugendärzten und aus Journalisten.

Die Teilnahmebedingungen

Durch die Einsendung eines Beitrags für den BVKJ-Medienpreis erklärt der Autor sein Einverständnis, den Beitrag eventuell auch in den Medien des BVKJ ganz oder teilweise zu veröffentlichen. Die Arbeiten sind je nach Medium in siebenfacher Ausfertigung als Kopie auf Papier bzw. als Datenträger (CD oder DVD, inkl. MS) einzureichen. Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an:

BVKJ e. V.
Stichwort: BVKJ-Medienpreis
Mielenforster Str. 2
51069 Köln.

Einsendeschluss ist der 28.02.2014.

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. vom 24.02.2014

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