Digitalisierung und Medien / Jugendsozialarbeit

Ein halbes Jahr bei Facebook und co: Das Online-Beratungsportal jmd4you nutzt erfolgreich die sozialen Netzwerke

Screenshot der Fchebook-Seite des Jugendmigrationsdienstes
Bild: Ilja Koschembar

jmd4you, die Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste (JMD) wird in virtuellen sozialen Netzwerken immer populärer. Von aktuellen News zum Thema Integration über Links zu Geschichten aus dem Alltag junger Migrantinnen und Migranten bis hin zu Veranstaltungshinweisen und interaktiven Aktionen reichen die vielfältigen Postings bei Facebook, SchülerVZ und Twitter.

Und die Mischung gibt den Machern von jmd4you recht: Rund 1700 Freunde hat allein die Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste bei Facebook, neben jungen Migrantinnen und Migranten folgen der Seite Journalisten sowie Multiplikatoren aus Politik und relevanten Institutionen. Auch Prominente, wie etwa Comedian Hatice Akyün interessieren sich für die Arbeit des Beratungsportals.
Vertreten als Edelprofil im SchülerVZ bietet jmd4you den Jugendlichen dort einen ersten Einblick in die Angebote des Beratungsportals. Regelmäßig werden zudem jugendgerechte Informationen gepostet und über Neuigkeiten rund um die Themen Migration/Integration informiert. Rund 150-mal wurde das Online-Angebot bereits an Freunde weiterempfohlen.

In Zusammenarbeit mit dem JMD-Portal ist die Onlineberatung außerdem auch im beliebten Mikroblog Twitter aktiv. Hier werden Informationen rund um die Arbeit der Jugendmigrationsdienste gezwitschert.
Die Öffentlichkeitsarbeit via Internet ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Beratungsportals jmd4you. Anhand von festgelegten, auf die Zielgruppe der Onlineberatung ausgerichteten Richtlinien, bewegt sich jmd4you in den virtuellen sozialen Netzwerken, um dort interessierte Jugendliche zu erreichen.

„Mit dem Angebot einer Onlineberatung für junge Migrantinnen und Migranten holen wir die Generation „Web 2.0“ dort ab, wo sie sich aufhält“; erklärt der Projektleiter von jmd4you, Özcan Ülger, seine Strategie und ergänzt: „Die Jugendlichen von heute sind mit dem Internet aufgewachsen, sie nutzen das Netz als Treffpunkt und selbstverständliches Kommunikationsmedium – Migrantinnen und Migranten sogar stärker als ihre Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Es lag also nichts näher, als die jungen Leute verschiedener Nationalitäten auch über virtuelle Netzwerke wie Facebook anzusprechen.“

Weitere Aktivitäten von jmd4you in sozialen Netzwerken befinden sich in der Planungsphase: So soll im kommenden Jahr ein eigener Channel auf dem beliebten YouTube-Portal online gehen.
 
Quelle: Servicebüro Jugendmigrationsdienste