Digitalstrategie

Digitale Teilhabe für alle Menschen ermöglichen

Zwei junge Frauen am Strand lachen und schlagen mit beiden Händen ein
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Ein Arbeitsschwerpunkt des Verbandes INVIA wird in den nächsten Jahren das Thema „Digitale Transformation“ mit damit einhergehenden Anforderungen an die Verbände und Fachkräfte sein. Im Rahmen der Mitgliederversammlung verabschiedeten die 40 Vertreter/-innen eine verbandliche Digitalstrategie.

Ein Arbeitsschwerpunkt des Verbandes wird in den nächsten Jahren das Thema „Digitale Transformation" mit damit einhergehenden Anforderungen an die Verbände und Fachkräfte sein. Im Rahmen der Mitgliederversammlung verabschiedeten die 40 Vertreter/-innen aus ganz Deutschland eine verbandliche Digitalstrategie, um dem digitalen Wandel mit entsprechenden Konzepten und Strategien begegnen zu können.

Die Digitalstrategie habe vor allem auch die Menschen im Blick, für und mit denen IN VIA bundesweit Angebote gestalte, erklärte Katrin Keller:

„Geflüchtete, Frauen mit geringem Einkommen, Jugendliche aus ärmeren Haushalten oder Wohnungslose verfügen oft nicht über eine digitale Ausstattung und über verlässliche Zugänge ins Internet. Die Digitalisierung darf Ausgrenzungsmechanismen für benachteiligte Zielgruppen nicht verschärfen."

Digitalisierung sei kein Selbstzweck, vielmehr versteht IN VIA die Digitalisierung als Instrument für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft. Dafür will sich auch Keller als Vorsitzende von IN VIA einsetzen. Schon jetzt treibt IN VIA Deutschland die digitale Weiterentwicklung der Angebote voran, etwa mit dem Projekt „Digitale Konzepte in der Jugendsozialarbeit (Di.Ko)". So stärkt Di.Ko mit Praxisworkshops die Digitalkompetenz von Fachkräften und zeigt Förderlücken auf, auch mit entsprechenden Forderungen an die Bundespolitik.

Im feierlichen Rahmen verabschiedet wurde die bisherige Vorsitzende Beate Gilles, die das Amt aufgrund ihrer neuen Aufgabe als Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz nicht mehr wahrnimmt. Mit einem ausgeprägten Sinn für soziale Gerechtigkeit, kreativer Energie und hoher fachlicher Kompetenz hatte sie die Arbeit von IN VIA in insgesamt 10 Jahren Vorstandsarbeit entscheidend mitgeprägt. In ihre Amtszeit fiel etwa das Vorhaben, Frauen mit Migrationshintergrund stärker wahrzunehmen und ihnen eine Stimme zu geben. Gilles versprach, IN VIA und die verbandlichen Anliegen nicht aus den Augen zu verlieren.

„Solidarität mit und für Frauen, für junge Menschen und Ausgegrenzte ist und bleibt eine der wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. Bei IN VIA wird dieser Auftrag mit Leben gefüllt, wobei ich insbesondere die große Bedeutung der Hilfe durch Empowerment gelernt habe."

Auch Bernd Lutz, seit 2002 geistlicher Berater von IN VIA Deutschland, wurde im Rahmen der Versammlung verabschiedet. Dank galt unter anderem seinem großen Engagement für die Stärkung der Bahnhofsmissionen und die Belange ihrer Gäste, die häufig in prekären Lebenslagen sind. Zur neuen geistlichen Beraterin ist Stefanie Feder durch die Deutsche Bischofskonferenz bestellt worden.

Quelle: In VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. vom 12.11.2021

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