Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

Die SchulKinoWochen Berlin gehen in die 11. Runde

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Bild: SchulKinoWochen Berlin

Vom 14. bis 28. November 2014 zeigen die SchulKinoWochen wieder zahlreiche Filme für das junge Publikum auf den Berliner Kinoleinwänden. Die feierliche Klappe fällt am 14. November bei der Eröffnung mit der Literaturverfilmung "Lola auf der Erbse".

Der Regisseur Thomas Heinemann, die Kinderbuchautorin Annette Mierswa und die Komponistin, Co-Produzentin und Nebendarstellerin Özlem Günay sowie zahlreiche Gäste aus Kultur und Bildung werden bei der Eröffnung im traditionsreichen Kant Kino hunderte von Grundschulkindern aus ganz Berlin herzlich begrüßen.

Ein genrereiches Programm folgt in den anschließenden zwei Wochen

In den darauffolgenden zwei Wochen heißt es dann: "Raus aus der Schule und rein ins cineastische Lernerlebnis." Das von VISION KINO in Kooperation mit dem JugendKulturService durchgeführte erfolgreichste Filmbildungsprojekt des Landes bringt ein genrereiches Spektrum von mehr als 50 Filmen in die städtischen Kinos. Ganz nach der Devise Film auf den Stundenplan wurden die Filme speziell für den Einsatz im Unterricht ausgewählt und sollen Schülerinnen und Schüler von der Schulanfangsphase bis zum Abitur zu einer erweiterten Film- und Medienkompetenz heranführen. Auch das diesjährige Programm bietet einen künstlerischen Anspruch und reicht vom neuen deutschen Film über internationale Spielfilme bis hin zu Dokumentar-, fantasievollen Animationsfilmen, Literaturverfilmungen und Klassikern.

Kostenloses pädagogisches Begleitmaterial, Lehrerfortbildungen, sowie zahlreiche Filmgespräche mit Filmschaffenden, Experten und Forschern machen die Vor- und Nach-bereitung der Filme zu einem ebenso anregenden Erlebnis wie die Sichtung selbst. Schülerinnen und Schüler bezahlen 3 Euro Eintritt, für Lehrkräfte sind die Vorstellungen kostenlos. Darüber hinaus werden die Kinobesuche im Rahmen der SchulKinoWochen als Unterrichtszeit anerkannt.

Schwerpunkte: Erster Weltkrieg, Integration und Flüchtlinge

Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung wurde in Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren ein Sonderprogramm entwickelt: Mit "Im Westen nichts Neues" und "Die große Illusion" kommen zwei Antikriegsfilme zum Einsatz, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und filmischen Erzählweisen exemplarischen Kriegsgeschehnissen widmen. Weiterhin wird ein live mit dem Flügel begleitetes Kurzfilmprogramm mit Wochenschauen, Dokumentar-, Werbe- und Propagandafilmen präsentiert, die während des Ersten Weltkriegs entstanden sind.

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bildet der Themenkomplex um Integration und Flüchtlinge. Der Eröffnungsfilm "Lola auf der Erbse", der Spielfilm "Deine Schönheit ist nichts wert" und der Dokumentarfilm "Can't be silent" beleuchten die Thematik von ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und sensibilisieren für dieses aktuelle und brisante Thema.

Das Programm zum Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft mit Filmen wie "Her", "Disconnect" und "Ralph Reichts" bietet zudem einen alters- und fächerübergreifenden Zugang, um sich im Unterricht aktiv mit der digitalen Gesellschaft als einer Gesellschaft im Umbruch auseinanderzusetzen.

7. Internationales Kinder & Jugend Kurzfilmfestival Berlin

Mit KUKI, dem internationalen Kurzfilmfestival für Kinder, wird wieder das Doku-Kurzfilmprogramm "Schau auf die Welt" gezeigt, das ein Fenster zu anderen Kindern in allen Teilen der Erde öffnet. Außerdem tauchen Kurzfilme als Vorfilme zu ausgewählten Filmen im Programm auf.

Kinderrechte-Filmfestival: Klappe auf für die Rechte der Kinder

Schließlich werden die Rechte von Kindern auf dem Kinderrechte-Filmfestival im Rahmen der SchulKinoWochen Berlin ganz groß geschrieben. Die hier in Eigenregie der Schülerinnen und Schüler entstehenden Kurzfilme feiern am 20. und 21.11 im Filmtheater am Friedrichshain ihre Premiere.

Das vollständige Programm gibt es auf der Internetseite der SchulKinoWochen Berlin.

Hintergrundinformation

Die SchulKinoWochen Berlin sind ein Projekt von VISION KINO in Kooperation mit dem JugendKulturService, gefördert von der Medienboard Berlin Brandenburg und unterstützt von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek, sowie der "Kino macht Schule" GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

Quelle: JugendKulturService gGmbH vom 17.10.2014

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